Ein harmloser Abend in Münchens Altstadt wird plötzlich zur tödlichen Tragödie. Djoko T., ein Familienvater, wollte Ende Januar einem ausländischen Bekannten die Stadt zeigen, die er liebte. Gemeinsam schlenderten sie durch die belebten Straßen, als sie in der Sonnenstraße auf einen jungen Mann trafen. Eine flüchtige Begegnung, ein scheinbar freundschaftlicher Moment – doch Sekunden später eskalierte die Situation völlig unerwartet. Ohne Vorwarnung soll der junge Mann auf den nichtsahnenden Familienvater eingeschlagen haben. Der Schlag traf den Kopf, Djoko T. ging zu Boden, blieb schwer verletzt liegen. Was wie eine kurze Auseinandersetzung wirkte, entpuppte sich als Beginn eines Dramas, das Tage später mit dem Tod des Opfers endete.
Als Polizei und Rettungskräfte eintrafen, war der Angreifer bereits verschwunden. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht, kämpfte dort um sein Leben. Ärzte versuchten alles, doch die Folgen der massiven Kopfverletzungen waren zu schwer. Wenige Tage später starb Djoko T. Die Obduktion bestätigte die grausame Ursache: gezielte Schläge gegen den Kopf. Zurück bleiben zwei Kinder, eine Familie im Ausnahmezustand und eine Tat, die selbst erfahrene Ermittler erschüttert. „Ein Mann schlägt einen anderen gegen den Kopf – das Opfer stirbt“, erklärte ein Ermittlungsleiter bei der Vorstellung des Falls und zog Parallelen zu ähnlichen Gewalttaten, die zuletzt bundesweit für Entsetzen sorgten.
Überwachungskameras führten die Fahnder schließlich auf die Spur eines jungen Mannes aus Nordrhein-Westfalen. Beamte nahmen ihn an seiner Wohnadresse fest, kurz nachdem er noch ein Fußballspiel besucht hatte. Die Staatsanwaltschaft geht von Mord aus und spricht von Heimtücke sowie niederen Beweggründen. Der Tatverdächtige soll seit Jahren Kampfsport betreiben, was die Wucht der Schläge erklären könnte. Zeugen berichten, dass es keinerlei Provokation gegeben habe und das Opfer stark alkoholisiert, aber friedlich gewesen sei. Nun sitzt der Beschuldigte in Untersuchungshaft – während München fassungslos zurückbleibt und sich viele fragen, wie eine beiläufige Begegnung mitten in einer belebten Innenstadt so plötzlich in tödliche Gewalt umschlagen konnte.
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