TRADITION GEGEN DIE WAND GEFAHREN! MODEHAUS WORMLAND VERSCHWINDET – STILLE IN DEN SCHAUFENSTERN, FRUST BEI DEN BESCHÄFTIGTEN

Hannover erlebt einen bitteren Abschied: Das Ende des einst bekannten Herrenausstatters ist besiegelt, die Lichter gehen aus, die Türen bleiben zu. Ein Traditionsname verschwindet aus den Innenstädten, zurück bleiben leere Verkaufsflächen und enttäuschte Gesichter. Die Hoffnung auf Rettung ist zerplatzt, die Entscheidung zur Schließung gefallen. Beschäftigte verlieren ihre Perspektive, Vermieter müssen sich auf Kündigungen einstellen, und eine weitere Marke rutscht geräuschvoll aus dem Stadtbild. Was als letzter Versuch begann, endet in einer Abwicklung ohne Gnade.

Das Insolvenzverfahren ist eröffnet, der Betrieb wird nicht mehr regulär fortgeführt. Nur an einzelnen Standorten werden die Restbestände noch verramscht, dann ist endgültig Schluss. Kleiderständer werden leergeräumt, Lager geräumt, Geschichte abgewickelt. Die erneute Pleite trifft ein Unternehmen, das erst kürzlich schon einmal taumelte und sich nur mühsam aufgerappelt hatte. Die Kauflaune blieb aus, die Kundschaft zögerte, und der Alltag im Modehandel wurde zur Dauerkrise. Übergangsweise floss Unterstützung, doch sie reichte nicht, um den freien Fall zu stoppen.

Besonders bitter ist der Blick hinter die Kulissen: Es gab Interessenten, es gab Gespräche, es gab Angebote. Doch am Ende scheiterte alles an einem zentralen Konflikt, der den gesamten Einzelhandel quält. Die Mieten in besten Innenstadtlagen erwiesen sich als unüberwindbare Hürde. Keine Einigung, kein Entgegenkommen, zu viel Risiko für alle Beteiligten. Nun organisiert ein Abwicklungsteam das Aus, während die Innenstädte einen weiteren Verlust verkraften müssen. Ein Traditionshaus verschwindet, und mit ihm ein weiteres Stück Vertrauen in die Zukunft des stationären Handels.

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