URTEIL DER ANGST! HONGKONG SPERRT DIE PRESSEFREIHEIT FÜR IMMER WEG

Hongkong erlebt einen historischen Tiefpunkt. Mit kalter Härte verurteilte ein Gericht den Demokratie-Aktivisten und Medienunternehmer Jimmy Lai zu einer Haftstrafe, die faktisch einem lebenslangen Wegsperren gleichkommt. Der einstige Verleger der regimekritischen Zeitung Apple Daily saß regungslos im Saal, kein Wort, kein Aufbegehren. Als er abgeführt wurde, hob er still die Hand zum Abschied in Richtung seiner Frau und früherer Mitarbeiter. Ein Moment, der wirkte wie das endgültige Ende einer freien Stimme in einer Stadt, die einst für offene Worte stand.

Die Richter sprachen von schwerem staatsgefährdendem Verhalten. Der Vorwurf lautet Zusammenarbeit mit ausländischen Kräften und Aufwiegelung. Die Ankläger sehen in ihm den Kopf einer angeblichen Verschwörung gegen die Führung in Peking. Für Kritiker ist klar: Hier wurde kein Verbrechen geahndet, sondern eine Haltung bestraft. Menschenrechtsorganisationen schlagen Alarm und sprechen von einem Urteil, das einem Todesurteil auf Raten gleicht. Aus der einstigen Metropole des Rechts sei eine Stadt der Furcht geworden, sagen Beobachter.

Besonders dramatisch ist die Lage für die Familie. Angehörige berichten von massivem Gewichtsverlust und einer sich zuspitzenden Krankheit. Die Sorge ist groß, dass der Inhaftierte diese Haft nicht überlebt. Internationale Stimmen fordern seine Freilassung, doch das Regime zeigt keine Gnade. Grundlage des Urteils ist das berüchtigte Sicherheitsgesetz, mit dem nach den großen Protesten die Demokratiebewegung systematisch zerschlagen wurde. Fest steht: Dieser Mann soll nie wieder frei kommen – und mit ihm ein Stück Hoffnung auf Pressefreiheit in Hongkong.

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