New York und Washington verlieren ihren Glanz als Sehnsuchtsorte. Die Vereinigten Staaten erleben einen historischen Dämpfer im internationalen Tourismus, während der Rest der Welt wieder Reiselust zeigt. Abschottung, scharfe Grenzkontrollen und ein Klima des Misstrauens sorgen dafür, dass Hotels leer bleiben und Kassen nicht mehr klingeln. Selbst Branchenvertreter schlagen Alarm und sprechen von einem einzigartigen Einbruch unter den großen Reisezielen. Verantwortlich gemacht wird vor allem die Politik von Donald Trump, die auf Abschreckung setzt und damit genau das Gegenteil erreicht. Während weltweit Urlaubsziele boomen und Offenheit signalisieren, wirkt Amerika plötzlich wie ein Land mit geschlossener Tür.
Die Angst reist mit. Verschärfte Einreiseregeln, ausgesetzte Visa und intensive Kontrollen an den Grenzen verunsichern Besucher aus aller Welt. Künftig sollen Reisende umfangreiche persönliche Angaben machen, von digitalen Spuren bis hin zu familiären Details. Besonders betroffen sind Touristen aus Europa, Kanada und dem Nahen Osten, die den USA zunehmend den Rücken kehren. Experten vergleichen die Entwicklung mit dem Einbruch Großbritanniens nach dem Brexit. Selbst Verbündete fühlen sich nicht mehr willkommen. Die Wahrnehmung eines misstrauischen Amerikas frisst sich in die Köpfe, und was einmal verloren ist, lässt sich nur schwer zurückgewinnen.
Die wirtschaftlichen Folgen sind brutal. Hotels melden sinkende Auslastung, Fluggesellschaften spüren eine gefährliche Zurückhaltung bei Buchungen über den Atlantik. Lufthansa sieht wachsende Unsicherheit im Kerngeschäft, andere Airlines sprechen offen von einer Delle. Auch Freizeitgiganten wie The Walt Disney Company warnen vor Gegenwind durch ausbleibende internationale Gäste. Hoffnung ruht auf der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft, doch selbst die wird als riskante Wette gesehen. Branchenvertreter mahnen: Wenn die USA sich der Welt weiter verschließen, könnte der Schaden Jahre nachhallen – und der amerikanische Traum für Reisende endgültig verblassen.
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