USA STEIGEN AUS – EUROPA ZAHLT! UKRAINE-HILFE FAST ALLEIN GESTEMMT

Kiel – Paukenschlag aus Norddeutschland! Eine neue Studie des Kieler Institut für Weltwirtschaft zeigt: Als die USA ihre Unterstützung für die Ukraine praktisch einstellten, sprang Europa ein – und hielt die Hilfe nahezu im Alleingang am Laufen. Während aus Washington kaum noch Mittel flossen, blieb das Gesamtvolumen der internationalen Unterstützung erstaunlich stabil. Der Grund ist laut den Forschern eindeutig: Die Europäer legten massiv nach, sowohl militärisch als auch finanziell und humanitär. Ohne diesen Kraftakt wäre die Hilfe für Kiew dramatisch eingebrochen.

Vor allem bei der Militärhilfe zog Europa deutlich an. Milliarden flossen zusätzlich in Waffen, Munition und Ausrüstung. Auch über die Institutionen der Europäische Union wurden enorme Summen mobilisiert. Der Großteil der finanziellen und humanitären Unterstützung lief über Brüssel. Damit kompensierte Europa nahezu vollständig den Ausfall der Vereinigten Staaten. Die Studie macht klar: Ohne das Engagement der Europäer wäre die Ukraine in eine noch schwierigere Lage geraten.

Eine Schlüsselrolle spielt Deutschland. Die Bundesregierung stellte mehr Militärhilfe bereit als jedes andere europäische Land und beteiligte sich zudem an internationalen Beschaffungsinitiativen wie der Nato-PURL, über die Waffen aus US-Beständen für die Ukraine gekauft werden. Auch Investitionen in die ukrainische Rüstungsindustrie wurden angeschoben. Hinter Deutschland folgen Länder wie Großbritannien, Schweden, Norwegen und Dänemark. Auffällig ist dabei ein deutliches Nord-Süd-Gefälle innerhalb Europas: Während Nordeuropa überproportional viel Militärhilfe stemmt, bleibt Südeuropa im Vergleich zur eigenen Wirtschaftskraft deutlich zurückhaltender. Europas Schultern tragen die Hauptlast – und die geopolitische Verantwortung wächst weiter.

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