Panischer Schreck am Glühweinstand: Der festliche Weihnachtsmarkt in Duderstadt verwandelt sich am Abend plötzlich in einen Einsatzort für die Polizei. Zwischen Lichterglanz und Lebkuchenduft ertönt plötzlich der Ruf: „Ein Mann mit Waffe!“ Sofort rücken zahlreiche Streifenwagen an, die Beamten sichern den gesamten Innenstadtbereich. Besucher müssen ihre Becher stehen lassen und werden aus der Gefahrenzone geleitet. Auch ein Polizeihubschrauber kreist über dem Markt – aus der gemütlichen Vorweihnachtsstimmung wird eiskalte Anspannung.
Zeugen berichten von einem jungen Mann, der eine lange Waffe bei sich getragen haben soll. Einige sagen, sie hätten deutlich einen Gewehrlauf erkannt. Die Polizei nimmt die Meldungen ernst und startet noch am Abend eine großangelegte Fahndung. Spezialkräfte und Spürhunde suchen die Umgebung ab. Doch der mutmaßliche Bewaffnete bleibt verschwunden – keine Spur von ihm, keine Schüsse, keine Verletzten. Ob der Unbekannte wirklich eine echte Waffe trug oder nur eine gefährlich echt aussehende Nachbildung, ist bislang völlig unklar.
Gegen Mitternacht geben die Einsatzkräfte schließlich vorsichtig Entwarnung. „Eine konkrete Gefahr hat sich nicht bestätigt“, sagt Polizeichef Marco Hansmann. Doch die Unsicherheit bleibt: Wer war der junge Mann – und warum trug er eine Waffe mitten im Weihnachtstrubel? Ermittler prüfen nun Spuren und Überwachungsvideos, während die Polizei ihre Präsenz in Duderstadt deutlich erhöht. Aufatmen ja – aber endgültige Entwarnung? Noch lange nicht!
