Nürnberg unter Schock: An der Konrad-Groß-Schule herrscht Ausnahmezustand. Ein mutmaßlich bewaffneter Jugendlicher soll auf dem Schulgelände gesehen worden sein, wenig später rücken schwer bewaffnete Einsatzkräfte an. Streifenwagen, Blaulicht, bewaffnete Beamte und schließlich das SEK prägen das Bild rund um die Schule in Nürnberg. Während im Inneren des Gebäudes Klassenräume, Flure und Nebenräume akribisch durchsucht werden, bleibt für viele eine bange Frage offen: Ist die Gefahr real oder handelt es sich um einen folgenschweren Irrtum?
Die Lage ist angespannt wie selten. Schüler und Lehrkräfte befinden sich noch im Gebäude, während draußen ein Sicherheitsbereich eingerichtet wird. Die Polizei sperrt Straßen ab, niemand darf das Gelände betreten oder verlassen. Hinter den Absperrungen sammeln sich Eltern, viele mit bleichen Gesichtern, manche in Tränen aufgelöst. Handys glühen, jede Bewegung der Einsatzkräfte wird verfolgt, jedes Gerücht verbreitet sich in Sekunden. Die Spezialkräfte gehen Raum für Raum vor, konzentriert, entschlossen, mit dem Ziel, jede mögliche Bedrohung auszuschließen und die Kontrolle zu behalten.
Offizielle Informationen sind bislang rar. Ob tatsächlich eine Waffe gefunden wurde, ob jemand verletzt ist oder ob der angeblich gesehene Jugendliche identifiziert werden konnte, dazu äußern sich die Behörden bislang nicht. Fest steht nur: Der Einsatz dauert an, die Situation bleibt unübersichtlich. Die Polizei sichert weiter das Gelände, während im Schulgebäude jede Ecke überprüft wird. Für Schüler, Lehrer und Eltern beginnt ein nervenaufreibendes Warten – in der Hoffnung, dass sich der Alarm als Fehlmeldung entpuppt und dieses Schul-Drama ohne Opfer endet.
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