Weimar: Facharbeiter aus Marokko zieht Messer! Weihnachtsmarkt der Angst!

Auf dem traditionsreichen Weihnachtsmarkt von Weimar, wo eigentlich Glühwein, Lichterglanz und Kinderlachen die Adventszeit einläuten sollen, breitet sich plötzlich nackte Angst aus. Zwischen Buden, Karussellmusik und der Eislauffläche taucht ein Mann auf, der Besucher bedrängt und die friedliche Stimmung gezielt zerstört. Menschen, die nur einen entspannten Abend mit Familie und Freunden verbringen wollen, werden unvermittelt in eine Situation gestoßen, in der Blicke nervös werden und jeder Schritt zur Fluchtbewegung werden kann. Wo sonst Christstollen und Bratwurst dominieren, stehen auf einmal Unsicherheit, Bedrohung und die Frage im Raum, wie sicher öffentliche Feste überhaupt noch sind.

Als ein mutiger Zeuge den Störenfried zur Rede stellt, kippt die Stimmung vollends. Aus Pöbelei wird Aggression, aus Worten wird blanke Gewaltbereitschaft, als der Mann ein Messer zieht und den Helfer bedroht. In Sekunden zerreißt das fragile Sicherheitsgefühl, Familien ziehen panisch ihre Kinder von der Eisbahn weg, Besucher schreien, Händler blicken entsetzt aus ihren Buden. Einige Passanten greifen ein, versuchen, den Täter abzudrängen, während andere nur noch einen Ausweg suchen, weg aus der Gefahrenzone. Die funkelnde Kulisse des Weihnachtsmarkts wird zur Bühne eines Dramas, in dem Zivilcourage und nackte Angst aufeinanderprallen.

Zurück bleibt ein tiefes Misstrauen in die Illusion, dass Innenstädte und Feste noch selbstverständliche Schutzräume sind. Viele fragen sich, warum Messer längst zum unheimlichen Begleiter des öffentlichen Lebens geworden sind und warum Politik und Behörden trotz immer neuer Vorfälle nicht spürbar handeln. Ankündigungen von Sicherheitskonzepten, Belehrungen über Deeskalation und vage Versprechen ersetzen keine wirksame Strategie gegen diejenigen, die öffentliche Plätze in Angstzonen verwandeln. So verwandelt sich der Weihnachtsmarkt von Weimar vom Ort der Vorfreude zum Symbol einer zerrissenen inneren Sicherheit, in der die Menschen zwar zu Hunderten kommen, aber nie wieder ganz unbeschwert zwischen Lichterketten und Eisbahn stehen.


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