
Washington/Kiew – Grünes Licht aus Washington, aber die Uhr tickt gegen die Ukraine! Das US-Außenministerium hat am Freitag, 30. Oktober 2026, den möglichen Verkauf von 500 Patriot-Abfangraketen des modernsten Typs PAC-3 MSE an Kiew gebilligt – geschätzter Wert: rund 2,1 Milliarden US-Dollar. Doch der Haken ist gewaltig: Die Raketen müssen erst noch gebaut werden. Laut zwei mit der Entscheidung vertrauten Personen, auf die sich die Nachrichtenagentur Reuters beruft, ist mit einer Lieferung wohl erst einige Jahre nach 2030 zu rechnen. BILD titelt: „Kiew kauft 500 Patriots – und muss Jahre warten!“ Wir haben die Angaben mit der Mitteilung des US-Außenministeriums sowie mit Berichten von Reuters, BBC, dpa, „Spiegel“, tagesschau.de, „Kyiv Independent“, „Ukrainska Pravda“ und Angaben von Lockheed Martin abgeglichen. Ergebnis: Der Kern stimmt – aber einige BILD-Formulierungen schießen über das Ziel hinaus!
Zunächst die harten Fakten: Laut der Kongress-Benachrichtigung des US-Außenministeriums, die unter anderem Breaking Defense und InsideDefense zitieren, hat die Regierung der Ukraine den Kauf von 500 „PATRIOT Advanced Capability-3 (PAC-3) Missile Segment Enhancement (MSE)“-Raketen beantragt. Zum Paket gehören außerdem geheime und nicht geheime Ersatzteile sowie Logistik- und Programmunterstützung. Der geschätzte Gesamtwert liegt bei 2,1 Milliarden Dollar – BILD schreibt „rund 2 Milliarden“, das passt. Hauptauftragnehmer ist der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin. Das Ministerium begründet den Schritt so: Der Verkauf werde die Fähigkeit der Ukraine verbessern, „aktuellen und zukünftigen Bedrohungen zu begegnen, indem er ihre integrierten Luft- und Raketenabwehrkapazitäten stärkt“, zitiert tagesschau.de.
Wichtig – und bei BILD so nicht klar zu lesen: Es handelt sich um eine Genehmigung für einen möglichen Rüstungsverkauf (Foreign Military Sale), nicht um einen fertigen Kaufvertrag! Die Mitteilung ist laut „Kyiv Independent“ und Breaking Defense ein früher Schritt in einem Verfahren, das sich über Jahre ziehen kann. Der US-Kongress hat nach dem Waffenexportkontrollgesetz (Arms Export Control Act) ein Prüfrecht, in der Regel innerhalb von 30 Tagen. Laut Breaking Defense können sich Stückzahlen und Preise in den anschließenden Vertragsverhandlungen noch ändern. Die BILD-Überschrift „Kiew kauft 500 Patriots“ ist deshalb zugespitzt – genehmigt ist bislang der Verkauf, unterschrieben ist der Liefervertrag noch nicht.
Wer bezahlt? Auch hier liegt BILD richtig. Laut US-Außenministerium bezahlt die Ukraine die Raketen „mit Spenden aus Kanada, Deutschland und Norwegen über das JUMPSTART-Programm sowie mit nationalen Mitteln, finanziert über den Ukraine-Unterstützungskredit der Europäischen Union“. Und weiter: „Es werden keine US-Mittel eingesetzt.“ JUMPSTART steht für „Joint Ukraine Multinational Program – Services, Training and Articles Rapid Timeline“ – ein Mechanismus, über den Drittstaaten Geld geben, damit die Ukraine US-Waffen kaufen kann. Laut Reuters wurden über dieses Programm bereits im August 3.350 luftgestützte Marschflugkörper im Wert von 825 Millionen Dollar beschafft. BILD verbindet den Satz „keine US-Mittel“ mit dem Wahlkampf vor den US-Zwischenwahlen am 3. November – dass die Wahlen unmittelbar bevorstehen, stimmt; ein Zusammenhang mit der Formulierung ist aber eine Deutung von BILD, keine belegte Tatsache.
Jetzt zum entscheidenden Punkt – dem Zeitplan! Die Mitteilung des Außenministeriums selbst nennt keinen Liefertermin, das betonen tagesschau.de, InsideDefense und „Kyiv Independent“ übereinstimmend. Die Angabe „2030er-Jahre“ stammt von Reuters: Zwei Personen, die über die US-Entscheidung unterrichtet wurden, sagten der Agentur, die Raketen seien „noch nicht hergestellt“ und würden voraussichtlich erst „ein paar Jahre in die 2030er hinein“ geliefert. Auch die BBC schreibt, nach ihrem Verständnis handle es sich um Neuproduktion, eine schnelle Lieferung sei daher unwahrscheinlich. BILDs Formulierung „wohl erst in den 2030er-Jahren“ ist damit gedeckt – sie beruht allerdings auf anonymen Quellen und ist keine offizielle Angabe aus Washington.
Präsident Wolodymyr Selenskyj reagierte prompt auf der Plattform X. Er nannte die Genehmigung eine „starke Entscheidung“ des US-Außenministeriums – 500 Abfangraketen seien eine „beträchtliche Zahl“. Allerdings sei festgelegt worden, dass die Lieferungen „erst in einigen Jahren“ beginnen könnten. „Wir bitten unsere amerikanischen Partner, eine Lösung für die Zeit zu finden, in der wirklich Gefahr besteht und PAC-3-Abfangraketen gebraucht werden“, zitiert ihn der „Spiegel“. Sein Vorschlag, wie von BILD richtig wiedergegeben: Die USA, die Europäer und andere Partner sollten jetzt, im Winter 2026/27, Raketen aus ihren Beständen abgeben und diese später durch die bereits bestellte und bezahlte Produktion wieder auffüllen. Laut Reuters drängt auch das ukrainische Verteidigungsministerium das Pentagon, die Lieferung vorzuziehen – etwa mit Raketen aus US-Beständen, die später durch die neuen ersetzt werden.
Selenskyj legte in seinem Post weitere Zahlen nach: Allein in den vergangenen zwei Oktoberwochen habe es mehr als 30 russische Angriffe auf kritische Teile des ukrainischen Stromnetzes gegeben. Kiew habe bei den Amerikanern ein „Winter-Unterstützungspaket“ mit 100 Patriot-Abfangraketen pro Monat angefragt. Die Zahl „zwölf Patriots pro Monat“, die BILD nennt, stammt ebenfalls von Selenskyj: Bei einem Pressegespräch am 27. Oktober sagte er laut „Kyiv Independent“, Interfax-Ukraine und Ukrinform, die Ukraine erhalte im Jahr 2026 aus den USA im Schnitt nur 12 Patriot-Raketen pro Monat. Wichtig: Das bezieht sich auf Lieferungen aus Amerika – Raketen aus anderen Ländern kommen hinzu. Selenskyj sagte, er habe in diesem Monat 35 Raketen eingesetzt, 23 davon habe er „aus anderen Quellen“ beschafft. Der Bedarf liege bei etwa 150 abzufangenden ballistischen Raketen pro Monat. Unabhängig bestätigt hat Washington diese Zahlen laut „Kyiv Independent“ nicht.
Und was ist mit der BILD-Behauptung, Iskander-M-Raketen könnten „nur vom Patriot-System“ abgefangen werden? Im Kern deckt sich das mit Angaben der ukrainischen Luftwaffe: Deren Sprecher Jurij Ihnat sagte im Mai dem Sender Radio NV, Patriot habe sich gegen ballistische Raketen bewährt, die in der Ukraine vorhandene Version des französisch-italienischen Systems SAMP/T sei dagegen bislang nicht gegen ballistische Ziele eingesetzt worden. Eine modernisierte Variante (SAMP/T NG) soll das künftig können. Der BILD-Satz „Fehlen die Abfangraketen, ist die Ukraine wehrlos“ ist dagegen übertrieben: Gegen Drohnen und Marschflugkörper setzt die Ukraine zahlreiche andere Mittel ein – von Kampfjets über elektronische Kampfführung bis zu mobilen Feuergruppen, wie die ukrainische Luftwaffe in ihren täglichen Berichten auflistet. Richtig ist: Gegen ballistische Raketen wird die Lage ohne Patriot-Nachschub dramatisch.
Was ist mit der Produktion? BILD schreibt, Lockheed Martin wolle seine Produktion bis 2030 verdreifachen. Das stimmt im Wesentlichen. Laut einer Mitteilung von Lockheed Martin vom 6. Januar 2026 hat der Konzern mit dem US-Kriegsministerium (Department of War, früher Verteidigungsministerium) eine Rahmenvereinbarung über sieben Jahre geschlossen, um die jährliche Kapazität von rund 600 auf etwa 2.000 PAC-3-MSE-Abfangraketen zu steigern. Im Jahr 2025 lieferte Lockheed nach eigenen Angaben 620 Stück aus. Laut Reuters erhielt Lockheed im Juli von der US-Armee einen Vertrag im Wert von bis zu 58,6 Milliarden Dollar; damit will der Konzern die Kapazität bis Ende 2030 verdreifachen und die Belegschaft im Werk Camden (Arkansas) um 50 Prozent auf rund 1.850 Beschäftigte aufstocken. Die BBC nennt unter Berufung auf das US-Verteidigungsministerium eine aktuelle Produktion von nur rund 600 Raketen pro Jahr.
Auch die übrigen BILD-Angaben zur US-Seite lassen sich belegen. Reuters berichtet, Pentagon-Unterhändler drängten die Hersteller, deutlich schneller zu produzieren. Und: Die USA hätten Verbündete mit großen Mengen Waffen beliefert und gleichzeitig Munition bei eigenen Militäroperationen im Iran verbraucht – das habe Sorgen um die Bestände wichtiger Luftabwehr- und Präzisionswaffen ausgelöst. Selenskyj selbst nannte laut Interfax-Ukraine den Krieg im Nahen Osten als Grund für die geringen US-Lieferungen. Hintergrund sind zudem Spannungen zwischen Kiew und Washington: Laut Reuters kritisierte US-Präsident Donald Trump Selenskyj, weil die Ukraine ihre Angriffe auf russische Raffinerien nicht einstellt; der „Spiegel“ berichtet, Trump habe Selenskyj als „keine echte Hilfe“ bei den Friedensbemühungen bezeichnet.
Während in Washington Papiere unterschrieben werden, schlägt Russland weiter zu. Am Donnerstag, 29. Oktober, traf eine russische Drohne mit Strahlantrieb einen vollen Bahnsteig im Hauptbahnhof von Dnipro. Laut Gebietschef Oleksandr Hanscha wurden mindestens 14 Menschen getötet und 14 verletzt, darunter ein 11-jähriger Junge – das bestätigen BBC, DW und „Ukrainska Pravda“. In der Nacht zum 30. Oktober feuerte Russland laut ukrainischer Luftwaffe ballistische Raketen (Iskander-M, S-400 oder KN-23, Zahl nicht genannt), vier Lenkflugkörper vom Typ Ch-59/69 und 113 Drohnen ab; Treffer gab es an 17 Orten. Die BILD-Angaben dazu stimmen.
Eine kleine Korrektur bei Kiew: BILD schreibt, Russland habe „in der vergangenen Nacht“ angegriffen und laut Bürgermeister Vitali Klitschko sei in vier Stadtbezirken zeitweise der Strom ausgefallen. Tatsächlich erfolgte der Drohnenangriff laut Klitschko und „Kyiv Independent“ bereits am Freitagabend, 30. Oktober. Klitschko meldete drei Treffer auf eine Einrichtung der kritischen Infrastruktur und Probleme bei der Wasserversorgung. Die Angabe zu den vier betroffenen Bezirken (Obolon, Darnyzja, Desna und Podil) stammt laut tagesschau.de und „Kyiv Independent“ vom Energieversorger DTEK, nicht von Klitschko. Am Samstagmorgen meldete Klitschko, Wasser- und Abwassersysteme liefen wieder normal.
KOMMENTAR / MEINUNG: Man muss es klar aussprechen: Eine Genehmigung, die erst Jahre später wirkt, schützt heute keinen einzigen Menschen in Dnipro, Kiew oder Charkiw. Die Ukraine braucht die Abfangraketen in diesem Winter – nicht dann, wenn Lockheed die neuen Fertigungsstraßen hochgefahren hat. Selenskyjs Vorschlag, jetzt aus Beständen zu liefern und später aufzufüllen, ist kein Wunschkonzert, sondern die einzige Lösung, die das Problem in der Zeit löst, in der es besteht. Wer das ablehnt, muss erklären, warum Lager wichtiger sind als Leben.
KOMMENTAR / MEINUNG: Gleichzeitig gehört zur Wahrheit: Auch die Europäer und vor allem Deutschland müssen sich fragen lassen, warum der Kontinent beim wichtigsten Abwehrsystem gegen ballistische Raketen fast vollständig von amerikanischer Produktion abhängt. Berlin zahlt mit – richtig so. Aber wer zahlt, sollte auch darauf drängen, dass eigene Fertigung in Europa endlich in Gang kommt. Jahrzehntelang wurde bei der Luftverteidigung gespart, jetzt rächt sich das bitter.
KOMMENTAR / MEINUNG: Und noch etwas: Die Zuspitzung mancher Schlagzeilen hilft niemandem. Die Ukraine ist ohne Patriot nicht völlig wehrlos, aber gegen ballistische Raketen fehlt ihr dann die wirksamste Antwort. Das ist schlimm genug. Ehrliche Berichterstattung heißt: Fakten sauber trennen von Prognosen anonymer Quellen. Die Lieferfrist ist eine Einschätzung, kein Vertrag. Umso wichtiger, dass Washington jetzt öffentlich sagt, wann die ersten Raketen tatsächlich kommen – und ob es eine Zwischenlösung aus den Beständen gibt!
Fazit: Das US-Außenministerium hat am 30. Oktober 2026 den möglichen Verkauf von 500 Patriot-Abfangraketen PAC-3 MSE an die Ukraine für rund 2,1 Milliarden Dollar gebilligt – bezahlt von Kanada, Deutschland, Norwegen und über einen EU-Kredit, ohne US-Geld. Der Kongress kann das Geschäft noch prüfen, einen offiziellen Liefertermin gibt es nicht. Laut Reuters-Quellen kommen die neu zu bauenden Raketen wohl erst einige Jahre nach 2030. Selenskyj fordert deshalb Raketen aus Beständen – sofort, für diesen Winter. BILDs Kernaussagen stimmen, „Kiew kauft“ und „wehrlos“ sind aber zugespitzt. Jetzt ist Washington am Zug!
Quellen:
BILD – Raketen-Deal mit Haken: Kiew kauft 500 Patriots – und muss Jahre warten! (31.10.2026): https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/ukraine-500-patriot-raketen-kommen-wohl-erst-in-den-2030er-jahren-6ae58e16aedea8cd9ffbefa4
Reuters via Investing.com – US approves $2.1 billion Patriot missile sale to Ukraine (30.10.2026): https://www.investing.com/news/stock-market-news/us-approves-21-billion-patriot-missile-sale-to-ukraine-4988538
ABC News Australia (Reuters) – US State Department approves Patriot missile sale to Ukraine (31.10.2026): https://www.abc.net.au/news/2026-10-31/ukraine-war-patriot-missiles-sale-approved-by-us-congress/107331652
BBC – US approves sale of 500 Patriot missiles to Ukraine: https://www.bbc.com/news/articles/c3vgxznlx7jzo
Breaking Defense – US greenlights 500 Patriot missiles for Ukraine (30.10.2026): https://breakingdefense.com/2026/10/us-greenlights-500-patriot-missiles-for-ukraine-with-2-1-billion-to-be-paid-by-allies/
InsideDefense – State Department approves potential $2.1B Patriot missile sale to Ukraine (30.10.2026): https://insidedefense.com/insider/state-department-approves-potential-21b-patriot-missile-sale-ukraine
US-Außenministerium – Foreign Military Sales (Übersicht): https://www.state.gov/policy-issues/foreign-military-sales
tagesschau.de – US-Regierung genehmigt Patriot-Lieferungen an Ukraine (31.10.2026): https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-ukraine-patriot-100.html
DER SPIEGEL – Selenskyj warnt vor langen Lieferfristen bei Patriot-System (31.10.2026): https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-krieg-selenskyj-warnt-vor-langen-lieferfristen-bei-patriot-system-a-b25c5ded-a9e8-4493-870e-adc3bc2eff77
Kyiv Independent – US approves $2.1 billion Patriot missile sale to Ukraine: https://kyivindependent.com/us-approves-2-1-billion-patriot-missile-sale-to-ukraine-as-nato-commander-dismisses-delivery-concerns/
Kyiv Independent – Ukraine receives 12 Patriot missiles per month from US, Zelensky says: https://kyivindependent.com/ukraine-receives-12-patriot-missiles-per-month-from-us-zelensky-says/
Interfax-Ukraine – Zelenskyy: U.S. supplies Ukraine with average of 12 Patriot missiles monthly in 2026: https://en.interfax.com.ua/news/general/1227144.html
Ukrinform – Zelensky: Ukraine receives average of just 12 Patriot missiles per month this year: https://www.ukrinform.net/rubric-ato/4178835-zelensky-ukraine-receives-average-of-just-12-patriot-missiles-per-month-this-year.html
AnewZ (mit Selenskyjs X-Post im Wortlaut) – U.S. approves $2.1B Patriot missile sale to Ukraine: https://anewz.tv/world/world-news/26127/us-approves-21b-patriot-missile-sale-to-ukraine/news
Lockheed Martin – Framework agreement to accelerate PAC-3 MSE production (06.01.2026): https://news.lockheedmartin.com/2026-01-06-Lockheed-Martin-and-Department-of-War-Advance-Landmark-Acquisition-Transformation-to-Accelerate-PAC-3-R-MSE-Production
U.S. Department of War – New acquisition model to more than triple PAC-3 MSE production: https://www.war.gov/News/Releases/Release/Article/4371320/department-of-war-establishes-new-acquisition-model-to-more-than-triple-pac-3-m/
The New Voice of Ukraine – Ihnat comments on SAMP/T ability to intercept missiles: https://english.nv.ua/nation/ihnat-comments-on-samp-t-ability-to-intercept-missiles-50611278.html
Ukrainska Pravda – Russia launches missiles and 113 drones at Ukraine (30.10.2026): https://www.pravda.com.ua/eng/news/2026/10/30/8060391/
Ukrainska Pravda – Drone attack on Dnipro railway station kills 14 (29.10.2026): https://www.pravda.com.ua/eng/news/2026/10/29/8060223/
BBC – Russian drone attack on Ukrainian train station kills at least 14: https://www.bbc.com/news/articles/c9p8gdlz1p2ko
DW – Ukraine: 14 killed in Russian drone strike on train station (29.10.2026): https://www.dw.com/en/ukraine-14-killed-in-russian-drone-strike-on-crowded-dnipro-train-station/a-79795076
Kyiv Independent – Russian attack hits Kyiv energy facility (30.10.2026): https://kyivindependent.com/russian-attack-hits-kyiv-energy-facility-leaving-parts-of-four-districts-without-power/
LB.ua – Russians strike critical infrastructure site in Kyiv (31.10.2026): https://en.lb.ua/news/2026/10/31/47406_russians_strike_critical.html
Bitte Telegram-Kanal folgen https://t.me/pressecop24

Schreibe einen Kommentar