72 … aaand counting: Die Müsterer 2G-Party (nur Geimpfte und Genesene zugelassen) entwickelt sich zum Superspreader-Event!

von Niki Vogt

Jetzt schreiben es auch die Mainstreammedien. Von der kadavergehorsamen Süddeutschen bis zu den msn-Nachrichten, die aufploppen, wenn man den Browser aufmacht – sogar das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet drüber, wenn auch äußerst schmallippig. Nunja, das kann man verstehen, wenn man sich vorher so weit aus dem Fenster gelehnt hat. Aber immerhin, sie schreiben es.

In Münster fand am 3. September eine Party statt, bei der nur vollständig Geimpfte und Genesene zugelassen wurden. Ein neues Schlagwort in der Pandemie: „2G-Party“. Die WAZ berichtet unter der Überschrift „Schon 39 Corona-Infizierte nach 2G-Party in Club„. Die Behörden haben Mühe, die Kontakte zu verfolgen. Heißt: Keine Chance. Dabei sind weitere Ansteckungen sehr wahrscheinlich, sagt die Stadtverwaltung. „Bei den Betroffenen handele es sich hauptsächlich um immunisierte Personen zwischen Anfang und Mitte 20. Sie hätten milde oder gar keine Symptome. 22 Infizierte kämen aus Münster.“

 

Und genauso kommt es auch. Der Zähler steht jetzt bei 72 Infizierten. Wohlgemerkt: Sie alle waren vollständig geimpft oder genesen. Einer der Infizierten ist ein vollständig geimpfter Mitarbeiter des Clubs. Man versuchte, es auf „Schlamperei“ des Clubs zu schieben oder darauf, dass es vielleicht doch jemand Ungeimpftes war. Na sicher, vielleicht hatte die ungeimpfte Putzfrau am Vorabend in den Räumlichkeiten gehustet?

Nein:

Von den Infizierten aus Münster forderte das Gesundheitsamt Impfnachweise an. Bisher hätten keine Verstöße bei den Impfnachweisen festgestellt werden können, berichtete die Stadt. Auch sonst habe sich der Club nach bisherigem Kenntnisstand an die rechtlichen Rahmenbedingungen und behördlichen Auflagen gehalten. Nach Bekanntwerden des Ausbruchs hatte die Stadt Münster das Hygienekonzept des Clubs als vorbildlich gelobt: Nicht nur hatte der Club nur immunisierten Menschen Zutritt gewährt, auch die Lüftungsanlagen überträfen laut Wartungsfirma die Anforderungen. Das Gesundheitsamt empfahl allen Gästen der Party, einen Bürgertest vornehmen zu lassen. Bei Symptomen sollten sich die Partygäste an einen Hausarzt wenden.

380 Menschen waren fröhlich zusammengekommen, gelöst und heiter, denn sie glaubten sich sicher. Das ist auch verständlich, denn obwohl es schon lange aus Ländern, wie Israel, den Seychellen, Großbritannien, Gibraltar und Island die Zahlen und Statistiken gibt, die belegen, dass die Geimpften eben ganz und gar nicht sicher sind, vor allem nicht vor den Covid-Varianten, tröten Politik und Medien hier unbeirrt immer noch von Sicherheit und Schutz durch Impfung.

 

Nun sind von den 380 schon 72 infiziert. Das sind bereits 19 Prozent. Eine ordentliche Leistung. Gottseidank soll es bisher keine schweren Fälle darunter geben und wir wünschen allen Betroffenen, dass das auch so bleibt. Natürlich wissen wir auch nicht, ob es nur ein oder mehrere infizierte „2G-Leute“ waren, die die Masseninfektion ausgelöst haben. Wie viele diese nun außerhalb des Clubs noch infizieren, wissen wir auch nicht – und es werden wahrscheinlich noch mehr werden.

Die Berliner Morgenpost setzt noch ein paar Sätze unter den Kurzbericht:

Forscher und Politiker sprechen dennoch von einer „Pandemie der Ungeimpften“, da die Inzidenz unter den Nicht-Geimpften besonders hoch ist. Expertinnen und Experten fürchten die Entwicklungen weiterer Corona-Varianten. Um ein solches Szenario vorzubeugen, müsse die Zahl der Impfungen deutlich ansteigen, so die Fordernungen. Vakzine wie Biontech, Moderna oder Astrazeneca könnten gegen die Mutationen weniger schützen. Aktuell dominiert in Deutschland die Delta-Variante.

Der erste Satz ist ziemlich entlarvend. Da die Geimpften sich ja nicht testen lassen müssen – und es auch so gut wie nicht machen – fragt man sich: Die Inzidenz unter den Nicht-Geimpften ist BESONDERS hoch im Vergleich zu wem? Oder was? Es gibt eben keine Vergleichsgruppe mehr. Das ist verständlicherweise aus zwei Gründen unerwünscht:

  1. Die Geimpften müssen ja irgendwelche Vorteile zugeteilt bekommen, sonst kommt überhaupt keiner mehr zum Impfen.
  2. Wenn die Inzidenzen auch nur annähernd gleich hoch ist, wie unter den Ungeimpften, fliegt der ganze Schwindel auf.
  3. und es gibt noch einen Grund:

Genau das ist es. Dann stehen sie nämlich vor dem Dilemma, dass die Geimpften eben ganz offensichtlich doch NICHT geschützt sind, die Impfung stattdessen nur für immer ansteckender Varianten gesorgt hat, vor denen sich besonders die Geimpften hüten müssen. Dass die Geimpften sich und andere auch noch anstecken und viele der Geimpften auch durch die Impfung krank werden. Und dann haben die Eliten Berlins eine wütende Revolte der Geimpften am Hals, die wieder überall testen müssen, in Quarantäne müssen, wenn sie positiv getestet sind, ihr altes Leben NICHT wieder führen können, mit Impfschäden leben – und vielleicht noch mit Langzeitschäden rechnen müssen.

Und die Politiker, Staatsvirologen und Systemmedien wissen auch: Je mehr geimpft wird, um so mehr Varianten kommen in Umlauf, die gegen die (jeweilige) Impfungen resistent geworden sind. Wie die Grippeviren auch. Und je resistenter die Covid-Viren werden, desto weniger nützt die veraltete Impfung gegen die letzte Variante. Das Virus ist immer einen großen Schritt voraus. Mittlerweile geben die Wissenschaftler es ja zu: Die wirksamste Waffe gegen Viren und Erreger ist unser fantastisches, in Jahrmillionen perfekt organisiertes und ausgereiftes, mehrstufiges Immunsystem. Es erkennt auch noch nach Jahren den Urenkel vom Cousin des Bruders vom ursprünglichen Erreger wieder.

Der dritte „Schuss“ wird jetzt schon nur noch für die „Risikogruppen“ empfohlen. Bald sollen neue Impfstoffe kommen?

Vakzine wie Biontech, Moderna oder Astrazeneca könnten gegen die Mutationen weniger schützen. Aktuell dominiert in Deutschland die Delta-Variante.

Heißt: Das Impfen nützt kaum noch. Und das, was jetzt die Delta-Variante ist, ist nur der Anfang. Wir sind bald bei Omega und dann? Keine Angst: Dann kommen die Sternzeichen dran, schlägt die WHO vor.

Weil das griechische Alphabet begrenzt ist, prüft die Weltgesundheitsorganisation neue Varianten-Vorschläge. Schon bald könnten wir von «Zwilling», «Löwe» oder «Widder» sprechen. Bereits elf Coronavirus-Varianten gibt es schon. Anfänglich wurden sie noch nach dem Land benannt, in dem sie als Erstes aufgetaucht sind. Im Frühling dieses Jahres schwenkte die WHO aber um und begann die Buchstaben des griechischen Alphabets zu verwenden. Nun könnte bald eine neue Namensgebung nötig werden. Folgen auf die bisher bestehenden nämlich noch weitere Varianten, könnte das das Ende des griechischen Alphabets sein. 24 Buchstaben sind es von Alpha bis Omega.

Na dann … Impft mal schön, bis die Nadeln glühen.

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