Ab nächster Woche wird die EU ein vollständiges Embargo gegen russisches Öl verhängen, was die Preise auf über 185 Dollar pro Barrel steigen lässt!

Nach den Wahlen in Frankreich am kommenden Wochenende plant die Europäische Union (EU) Berichten zufolge die Verhängung eines vollständigen Embargos für sämtliches russisches Öl, was laut JPMorgan den Ölpreis auf über 185 Dollar pro Barrel treiben wird.

Um die öffentliche Unterstützung für Marine Le Pen zu minimieren, wartet die EU offenbar bis nach dem zweiten Wahlgang mit diesem Schritt, der die ohnehin schon rekordhohen Ölpreise noch weiter in die Höhe treiben wird.

Berichten zufolge hat Emmanuel Macron den ersten Wahlgang „gewonnen“, zumindest wurde uns das so gesagt. Und der Plan scheint zu sein, ihn für eine weitere Amtszeit zu installieren, bevor er die EU auf die nächste Stufe ihres Abstiegs in die wirtschaftliche Hölle treibt.

Die EU behauptet, dass das Embargo Russland irgendwie schaden wird, obwohl die EU-Mitgliedstaaten am meisten darunter leiden werden. Die Verladungen von russischem Öl befinden sich derzeit auf einem Allzeithoch, was einmal mehr zeigt, dass Russland in dieser Angelegenheit die Oberhand hat, während die westlichen Staatsoberhäupter herumstümpern und ihr eigenes Volk verletzen.

Russland exportiert jetzt mehr Öl als vor der Invasion

JPMorgan berichtet, dass die russischen Öllieferungen in den sieben Tagen vor dem 16. April 7,3 mbd (Millionen Barrel pro Tag) erreichten, was nur 330 kbd (Tausend Barrel pro Tag) unter dem Durchschnitt von 7,58 mbd im Februar vor Kriegsbeginn liegt.

Nach Berechnungen von JPM sind die russischen Rohölexporte seit der Invasion sogar gestiegen, und zwar um durchschnittlich 360 kbd mehr als vor Februar. Die Ausfuhren von Ölprodukten wie Heizöl, Naphtha und VGO sind jedoch um 700 kbd zurückgegangen.

Dieser Rückgang bei den Ausfuhren von Ölprodukten in Verbindung mit einem Rückgang der russischen Inlandsnachfrage um 200 kbd hat dazu geführt, dass die russischen Raffinerien ihre Produktion drosseln mussten. Das Volumen der Raffineriekürzungen stieg im April auf 1,3 mbd, was etwa 0,6 mbd über der üblichen April-Wartung liegt.

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Die russischen Stilllegungen, die erstmals Ende März ausgelöst wurden, beliefen sich im April auf 1,5 mbd gegenüber der ursprünglichen Prognose von 2 mbd. Es wird weiterhin erwartet, dass sich die russischen Exporte für den Rest des Jahres auf 1 mbd belaufen werden.

JPM geht davon aus, dass die europäischen Abnehmer ihre Käufe von russischem Öl bis zum Jahresende um etwa 2,0 bis 2,5 mbd reduzieren werden. Es wird erwartet, dass Russland etwa 1 mbd dieses Volumens anderswohin umleiten wird.

„Natürlich wird es niemanden überraschen, dass die aggressiven Käufe von russischem Öl durch China und Indien – die beide ihre Käufe von russischem Öl in den letzten zwei Monaten erhöht haben, und auch die Türkei hat ihre Mengen auf das Niveau vor dem COVID erhöht – einen Teil des Verlustes ausgeglichen haben“, berichtet Zero Hedge.

„JPM schätzt, dass diese drei Länder zusammen wahrscheinlich 1 mbd mehr importieren können, als sie heute importieren.

Sollte die EU tatsächlich ein vollständiges Embargo verhängen, ist mit einem sprunghaften Anstieg des Ölpreises zu rechnen.

„Ein vollständiges und sofortiges Embargo wird den europäischen Verbrauchern kurzfristig wahrscheinlich mehr schaden als den russischen Produzenten“, so Zero Hedge weiter.

„Noch wichtiger ist, dass ein vollständiges, sofortiges Verbot die Preise für Brent-Rohöl wahrscheinlich auf 185 Dollar pro Barrel treiben würde, da mehr als 4 mbd russischer Öllieferungen verdrängt würden und weder Platz noch Zeit bliebe, sie nach China, Indien oder andere potenzielle Ersatzkäufer umzuleiten.“

Indien hat seine Einfuhren von russischem Öl bereits um das Dreifache des Niveaus von 2021 erhöht. Andere Länder, die mit Russland befreundet sind, werden ihre Exporte wahrscheinlich ebenfalls erhöhen, so dass die EU und ihre NATO-Verbündeten die Folgen einer weiteren fehlgeschlagenen außenpolitischen Intervention ausbaden müssen.

„Europa hat kleine Stückchen Papier und in noch viel größerem Maße digitale Darstellungen dieser kleinen Stückchen Papier namens Euro“, schrieb ein Kommentator. „Russland hat viele der Rohstoffe, die die Welt, einschließlich Europa, braucht.

„Russland braucht den Euro nicht. Die EU braucht die Rohstoffe. Das ist lächerlich.“

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Quellen für diesen Artikel sind unter anderem:

ZeroHedge.com

NaturalNews.com

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