Achtung Hundebesitzer in Büren/Hövelhof/Delbrück: Warnung vor mutmaßlichen Giftködern!

Zweitmeldung:

(mb) Nachdem die Polizei am 20.01.2021 über die Funde mutmaßlicher Giftköder berichtet hat , sind in den folgenden Tagen vermehrt verdächtige Tierköder gemeldet worden.

Neben den Bereichen Delbrück, Hövelhof und Büren, wo möglicherweise vergiftete Hundeleckerlis oder Würstchen entdeckt wurden, sind jetzt in Borchen mit Nadeln gespickte Wurststücke gefunden worden. Aus dem Umfeld von Ostenland wurde der Todesfall eines Hundes bekannt, der vermutlich auf giftige Substanzen zurückzuführen ist. In den sozialen Medien wird ein weiterer Todesfall erwähnt. Der Fall wurde allerdings nicht an die Polizei gemeldet. Viele weitere Funde mutmaßlicher Köder werden „im Netz“ diskutiert, sind aber nicht angezeigt worden.

In einem Dreieck zwischen Delbrück und Hövelhof (siehe Tim-online- Kartenausschnitt) ermittelt die Kripo bereits in zehn Fällen von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz – hauptsächlich wegen Giftködern. Dazu zählt seit Sonntag allerdings auch ein Fall von Tierquälerei. Am Postdamm bei Delbrück-Lippling ist bei einem Shetland-Pony die Spitze eines Ohres abgeschnitten worden. Am anderen Ohr waren die Haare gestutzt. Laut Angaben einer Tierärztin waren die Verletzungen maximal 48 Stunden alt.

Die Polizei wiederholt ihre Warnungen und rät Besitzern von Hunden zu besonderer Vorsicht. Sie sollten ihre Tier nicht unbeobachtet lassen. Da nicht bekannt ist, welche Substanzen in den Ködern enthalten sind, sollten auch Eltern von Kleinkindern ihre Kids im Auge behalten. Wer verdächtige Substanzen entdeckt, wird gebeten die Polizei zu informieren. Sollten Tiere unter Vergiftungserscheinungen sterben, werden die Besitzer gebeten, sich zu melden.

Sachdienliche Hinweise – besonders auch wegen des verletzten Ponys – nimmt die Polizei unter Telefon 05251 306-0.

Foto: TIM-online Kartenausschnitt

 

Kreispolizeibehörde Paderborn

 

Erstmeldung:

 

(mb) In Büren sind in den letzten Tagen erneut mutmaßliche Giftköder in der Innenstadt aufgetaucht. Bei Hövelhof entdeckte eine Hundehalterin ausgelegte Mettwürstchen und in Delbrück musste ein Hund mit Vergiftungserscheinungen zum Tierarzt.

Am Montagvormittag (18.01.2021) fanden Zeuginnen auf den Treppenabsätzen von Häusern an der Südmauer mehrere Hundesnacks, die offensichtlich mit Tabletten gespickt worden waren. Um was für Tabletten oder Wirkstoffe es sich handelt, ließ sich nicht feststellen. Die Polizei stellte die mutmaßlichen Giftköder sicher und erstattete Anzeige gegen Unbekannt. Tags darauf entdeckte eine Frau an der Burgstraße die gleichen gespickten Hundesnacks und meldete sich ebenfalls bei der Polizei.

An der Kaunitzer Straße bei Hövelhof-Espeln führte eine Frau am Dienstag ihren Hund aus. Sie entdeckte an einer bei Hundebesitzern beliebten Wiese zwischen Rietberger Weg und Kohlrieger Weg mehrere offensichtlich ausgelegte Mettwürstchen am Straßenrand. Auch die Zeugin verständigte die Polizei, die sämtliche mutmaßlichen Köder vorsichtshalber sicherstellte und Ermittlungen einleitete.

Aus Delbrück meldete sich eine Frau, deren Hündin in der Nacht zu Freitag letzter Woche starke Vergiftungserscheinungen zeigte. Sie waren am Donnerstag an der Wasserwerkstraße bei Delbrück-Ostenland spazieren. Verdächtiges war der Hundehalterin hier nicht aufgefallen. Noch am Freitag gab sie die Hündin in tierärztliche Behandlung.

Die Polizei rät Besitzern von Hunden zu besonderer Vorsicht und bittet die Tiere insbesondere in den benannten Bereichen nicht unbeobachtet lassen. Da nicht bekannt ist, welche Substanzen in den Ködern enthalten sind, sollten auch Eltern von Kleinkindern ihre Kids im Auge behalten. Wer verdächtige Substanzen entdeckt, wird gebeten die Polizei zu informieren: Telefon 05251 306-0.

Kreispolizeibehörde Paderborn

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