AfD-Bundesvorstandsmitglied will Auflösung des "Flügels"

Journalisten bei der AfD, über dts Nachrichtenagentur

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – AfD-Bundesvorstandsmitglied Alexander Wolf hat eine Auflösung des rechtsextremen "Flügels" der Partei ins Spiel gebracht. "Das Projekt der Partei ist ernsthaft in Gefahr. Der Flügel muss jetzt seine Strukturen offenlegen. Das wird zeigen, dass er eine deutlich geringere Größe hat als von vielen angenommen und nicht prägend ist für die Partei. Wenn er dazu nicht bereit ist, muss er sich auflösen zum Wohle der Partei", sagte der Hamburger AfD-Fraktionschef den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Mittwochausgaben).

Er griff den "Flügel"-Frontmann und Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke scharf an: "Björn Höcke ist der König der Eigentore. Allzu viele Äußerungen von ihm haben der Partei in den vergangenen Jahren geschadet – und machen die Partei für viele im Westen unwählbar", so Wolf. Es sei "perfide, dass ausgerechnet er jetzt Solidarität und Einheit einfordert, der laufend innerparteiliche Kontrahenten diffamiert, als `Feindzeugen`, als `Bettnässer`, als `Halbe` und sie `ausschwitzen` will", so der AfD-Politiker weiter.

Foto: Journalisten bei der AfD, über dts Nachrichtenagentur


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Kommentare

Ein Kommentar zu „AfD-Bundesvorstandsmitglied will Auflösung des "Flügels"“

  1. Avatar von Michael Gäse
    Michael Gäse

    Lieber Herr Wolf,
    ich denke, daß das Kernproblem darin liegt, sich lieber mit sich selbst zu beschäftigen, als mit den wahren Problemen in diesem Land.
    Mit CDU Denkweise gehen wir unter, meiner Meinung nach.
    Man mag über Björn Höckes ausdrucksform denke wie man möchte. Für die MainStreamPresse sicher ein gefundenes Fressen, doch muß man sich nicht auch noch selbst an berühmte Bein ….
    Genau das ist es, was die parteiliche Konkurrenz möchte. Wir zerstören uns selbst, wenn jeder noch so unbedachte Satz, vielleich auch bedachte Satz, aufgekocht wird und alles in Frage stellen.
    Ich denke, daß überall auf der Welt in geschlossenen Räumen anders gedacht und gesprochen wird, als für die „Öffentlichkeit“.
    Uns eint ein Ziel: „Das Merkelsystem“ muß weg.
    Wenn wir uns selbstzerfleischen werden wir das nicht schaffen.
    Ja und tatsächlich finde auch ich, daß wir keine zweite CDU brauchen, so manche Leute aber zu feige sind, den Mut zur Wahrheit zu finden, weil MainStream könnte, eventuelle usw.
    „Die“ werden auf jeden Fall, ganz egal was es ist, ganz egal klein oder blödsinnig.
    Aussage werden uminterpretiert, verdreht und die berufsempörte Presse & Politikdarsteller machen auf „Schnappatmung“.
    Bitte nicht auch in unserer Partei.
    Wir stehen kurz vor dem Erfolg – also jetzt nicht schlapp machen!
    Vielen Dank und bleiben Sie gesund!