AfD gegen #Windkraftanlagen auf dem #Taunuskamm!

„Dieses Urteil zeigt, dass der sog. Klimaschutz wieder einmal auf Kosten von Mensch und Natur geht.“

Nach einem langwierigen Gerichtsprozess darf die Eswe Taunuswind zehn Windkraftanlagen auf dem Taunuskamm bauen. Dazu Klaus Gagel, umweltpolitischer Sprecher der AfD: „Dieses Urteil zeigt, dass der sog. Klimaschutz wieder einmal auf Kosten von Mensch und Natur geht.“

Neun der zehn Windkraftanlagen sollen in einem Trinkwasserschutzgebiet entstehen, in dem vor allem Wasser für Wiesbaden gewonnen wird. „Die Windkraftanlagen werden über zweihundert Meter hoch sein“, so Gagel. Das erfordere ein Fundament von 24 Metern Durchmesser. Wenn diese Fundamente in die Erde versenkt werden, stehe zu befürchten, dass das Grund- und Trinkwasser verunreinigt werde, welches vor allem für die Stadt Wiesbaden genutzt wird.

Betroffen vom Bau der 200-Meter-Windräder sind hauptsächlich die Städte Taunusstein und Wiesbaden. „Die grüne Klimapolitik führt hier zu einer Rodung vieler Bäume und damit zu einer Zerstörung einer einzigartigen Kultur- und Naturlandschaft“, so Gagel. Außerdem sei der Bau der Windräder auf dem Taunuskamm in jeder Hinsicht unsinnig. Zwar können die Windkraftanlagen 5 Prozent des Strombedarfs der Stadt Wiesbaden decken, aber, so Klaus Gagel, „um welchen Preis? Eine schadstofffreie Trinkwasserversorgung, die Zerstörung einer einzigartige Kultur- und Naturlandschaft sind ein zu hoher Preis für lediglich 5 Prozent des Wiesbadener Strombedarfs.“

Die Berufung vor dem Verwaltungsgericht ist zugelassen, und die ansässige Bürgerinitiative hat bereits eine Klage angekündigt. „Wir werden die Entwicklung aufmerksam verfolgen und jede Möglichkeit nutzen, den Bau der Windkraftanlagen zum Wohle von Mensch und Natur zu unterbinden“, sagt Klaus Gagel.

  1. i. S. d. P.: Klaus Gagel, umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag

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