Weil der Görli nachts dichtmacht, stürmen Drogen-Zombies jetzt unsere Wohnflure
Wenn die Dämmerung über dem Kiez hereinbricht, beginnt für die Menschen in Berlin-Kreuzberg das nackte Grauen. Seit die Tore von Berlins schlimmstem Sündenpfuhl nachts verriegelt bleiben, fluten hunderte Gestalten aus der Schattenwelt die angrenzenden Straßenzüge. Was früher im dichten Gebüsch des Parks verborgen blieb, spielt sich nun direkt vor der Haustür ab: Aggressive Dealer und völlig zugedröhnte Junkies belagern die Hauseingänge, urinieren in die Hausecken und suchen fieberhaft nach dem nächsten Schlupfloch in die Privatsphäre der Anwohner.
Die Bewohner der umliegenden Hochhäuser erkennen ihre eigene Nachbarschaft nicht mehr wieder. Sobald das Licht im Park erlischt, dringen verzweifelte Gestalten in die Treppenhäuser ein, knacken Schlösser und schlafen in den Fluren zwischen Kinderwagen und Schuhregalen. Überall liegen gefährliche Spritzen herum, der beißende Gestank von Exkrementen zieht durch die Lüftungsschächte bis in die Wohnzimmer. Die Angst ist mittlerweile so groß, dass viele Familien ihre Wohnungen nach Einbruch der Dunkelheit überhaupt nicht mehr verlassen und sich hinter verbarrikadierten Türen verschanzen.
Die Situation ist völlig außer Kontrolle geraten und treibt die ersten verzweifelten Berliner in die Flucht. Wer es sich leisten kann, packt seine Koffer und verlässt den einstigen Szenebezirk, weil die Sicherheit im eigenen Heim nicht mehr garantiert ist. Während die Politik die nächtliche Sperrung des Parks als Erfolg feiert, stehen die Anwohner im Regen und müssen zusehen, wie ihr Lebensraum vor die Hunde geht. Es ist ein trauriges Kapitel für die Hauptstadt, in der die Verdrängung des Elends nur dazu geführt hat, dass das Grauen nun direkt im Schlafzimmerflur steht.
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