AUTO STATT ARBEITSLOS! JOBCENTER VERLEIHT KLEINWAGEN – SO SOLLEN BÜRGERGELD-EMPFÄNGER WIEDER DURCHSTARTEN!

Kassel – Das ist mal ein ungewöhnlicher Schritt gegen die Arbeitslosigkeit: Statt nur Formulare und Beratung gibt es jetzt Autos! Das Jobcenter Waldeck-Frankenberg setzt auf Mobilität als Jobmotor und verleiht Kleinwagen an Arbeitssuchende, damit sie pünktlich zum Bewerbungsgespräch erscheinen oder ihren neuen Arbeitsplatz überhaupt erreichen können. Hinter der Idee steckt ein klarer Gedanke: Wer keinen fahrbaren Untersatz hat, bleibt gerade auf dem Land oft außen vor – und genau diesen Kreislauf will man jetzt durchbrechen.

Jobcenter-Chef Otto Richter sieht viele Betroffene in einer echten Sackgasse. Ohne Job kein Geld für ein Auto, ohne Auto keine Chance auf einen Job. Gerade in ländlichen Regionen mit dünnem Bus- und Bahnangebot werde Mobilität schnell zur entscheidenden Eintrittskarte ins Berufsleben. Ein eigener Wagen sei besonders wichtig für Menschen im Schichtdienst oder mit Arbeitszeiten, die sich nicht nach Fahrplänen richten. Die neuen Fahrzeuge entstehen in Kooperation mit einem regionalen Autohaus und sollen ganz gezielt den Weg zurück in den Alltag ohne staatliche Hilfe ebnen.

Die Verantwortlichen sprechen von einer praktischen Hilfe statt bloßer Theorie. Schon frühere Testläufe hätten gezeigt, dass viele Teilnehmer dank des zeitweisen Autos tatsächlich eine Stelle antreten und halten konnten. Entscheidend seien die ersten Wochen im neuen Job: Wer diese Phase stabil übersteht, bleibt häufig dauerhaft beschäftigt. Die Wagen werden deshalb nur vorübergehend verliehen, bis sich die Lebenssituation gefestigt hat. Wenn gerade kein Arbeitssuchender ein Fahrzeug benötigt, nutzt das Jobcenter sie selbst im Dienstbetrieb – ein Modell, das nun als Beispiel für andere Regionen gelten könnte.

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