Großer Polizei-Alarm im beliebten Wasserparadies des Europa-Parks! Ein ganz normaler Samstagnachmittag verwandelte sich für zwei unschuldige, minderjährige Kinder im beliebten Erlebnisbad plötzlich in einen absoluten Albtraum. Mitten im ausgelassenen Trubel eines Schwimmbeckens näherte sich ein junger Mann den schutzlosen Mädchen und berührte sie auf abscheuliche, unsittliche Weise. Die traumatisierten Opfer reagierten glücklicherweise genau richtig, flohen sofort aus dem Wasser und vertrauten sich einer Erziehungsberechtigten an, die augenblicklich das Badpersonal alarmierte. Die herbeigerufene Polizei handelte blitzschnell, stellte den Tatverdächtigen noch vor Ort und brachte ihn für die Aufnahme der Personalien direkt aufs Revier, während die Kriminalpolizei nun unter anderem mit der Auswertung der Videoüberwachung Ermittlungen aufnimmt.
Das betroffene Erlebnisbad reagierte sichtlich geschockt und drückte sein tiefes Bedauern über den Vorfall aus, betonte jedoch gleichzeitig, wie effektiv die Rettungskette aus aufmerksamen Mitarbeitern und Einsatzkräften funktioniert hat. Obwohl die beiden Mädchen den Vorfall körperlich unverletzt überstanden haben, sitzt der Schrecken bei den Gästen tief. Der Fall weckt in der Region sofort furchtbare Erinnerungen an ein düsteres Verbrechen aus dem spätsommerlichen Vorjahr, als ein kleines Mädchen von einem pädokriminellen Entführer vom Gelände gelockt und in einem nahegelegenen Maisfeld missbraucht wurde.
Damals irrte das wehrlose Kind stundenlang verängstigt in Badekleidung durch Wälder und über Felder, bevor es gerettet wurde, während der Täter bis ins Ausland floh. Erst nach einer internationalen Fahndung und der Auslieferung nach Deutschland wurde der damalige Sex-Verbrecher schließlich von einem Landgericht zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Die Betreiber des Bades bitten nun um Verständnis, dass man sich wegen der noch laufenden polizeilichen Ermittlungen im aktuellen Grapsch-Fall vorerst nicht weiter zu den Details äußern kann.
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