Berlin: Neue Erkenntnisse nach Überfall auf einen Geldtransporter – Täter haben keine Beute gemacht!

Berlin

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Polizeimeldung vom 21.10.2018
bezirksübergreifend

Mitte/Friedrichshain-Kreuzberg
Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin

Nr. 2214
Die Auswertung der Spuren und Hinweise zu dem Überfall auf den Geldtransporter in Mitte, der sich am Freitag ereignet hatte, dauert nach wie vor an. Inzwischen sind die Ermittler sicher, dass die Täter keine Beute gemacht haben. Einen Teil des Geldes hatten sie noch am Tatort verloren und den anderen Teil in dem verunfallten Fluchtwagen zurückgelassen. Zudem wurde in der vergangenen Nacht das mutmaßliche zweite Fluchtfahrzug, ein Audi, in Kreuzberg aufgefunden und wird derzeit kriminaltechnisch untersucht.

Erstmeldung Nr. 2198 vom 19. Oktober 2018: Geldtransporter überfallen – Streifenwagen beschossen
In Mitte überfielen heute Morgen mehrere maskierte Personen einen Geldtransporter. Nach den bisherigen Ermittlungen befuhr der Transporter gegen 7.30 Uhr die Schillingstraße in Richtung Alexanderstraße, als sich zwei Autos vor und hinter den Wagen setzten und den Fahrer zum Anhalten zwangen. Aus beiden Autos, ein Mercedes und ein Audi, stiegen mehrere dunkel gekleidete Personen aus, die abwechselnd die Insassen des Geldtransporters mit Waffen bedrohten und mit einem Werkzeug die Hecktür des Transporters aufbrachen. Aus dem Innenraum entwendeten die Räuber mehrere Geldkisten. Nach dem Verladen der Kisten flüchteten die Räuber in den beiden Fahrzeugen. Eine Streife des Polizeiabschnitts 32, die in der Nähe in einem anderen Einsatz war, nahm die Verfolgung auf und wurde in der Neuen Grünstraße aus dem Mercedes heraus beschossen. Glücklicherweise wurden die beiden Polizisten in dem Einsatzwagen nicht verletzt. Der Streifenwagen wurde im Frontbereich getroffen. Beide Tatfahrzeuge setzten anschließend die Flucht fort. Nach mehreren Verkehrsunfällen mussten die Insassen des Mercedes in der Kreuzberger Feilnerstraße ihre Flucht im Wagen beenden, ließen ihn dort zurück und flüchteten nun vermutlich zusammen im Auto ihrer Komplizen. Die Ermittlungen wurden vom Fachkommissariat des Landeskriminalamtes und der 1. Mordkommission übernommen und dauern an.

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