Was in England und Wales jetzt unter dem Deckmantel von Sicherheit verkauft wird, wirkt wie der offene Einstieg in eine allgegenwärtige Überwachungsgesellschaft. Ein gigantisches KI-Programm soll Gesichter, Bewegungen und Verhaltensmuster der Menschen in Echtzeit erfassen und auswerten. Kameras werden zu digitalen Augen des Staates, Algorithmen zu Richtern im Hintergrund. Kritiker warnen vor einem Paradigmenwechsel, bei dem Freiheit nicht mehr Grundrecht, sondern Gnadenakt wird. Die politische Führung wiegelt ab, spricht von Schutz und Ordnung, doch der Preis ist hoch: Jeder Schritt, jeder Blick, jede Geste gerät unter Generalverdacht. Die Grenze zwischen Sicherheit und Kontrolle verschwimmt, während Bürger zu Datensätzen degradiert werden.
Der US-Finanzanalytiker Martin Armstrong schlägt Alarm und sieht in der sogenannten prädiktiven Polizeiarbeit eine gefährliche Eskalation staatlicher Macht. Künstliche Intelligenz soll Gespräche auswerten, Videomaterial durchforsten und Menschen anhand ihres Aussehens, ihrer Kleidung oder ihres Fahrzeugs identifizieren. Was offiziell als Effizienzgewinn verkauft wird, bedeutet in Wahrheit permanente Beobachtung. Bürgerrechtsgruppen warnen seit Langem vor Fehlzuordnungen, Diskriminierung und dem Missbrauch sensibler Daten. Kinder geraten auf Beobachtungslisten, Unschuldige werden verdächtigt, ganze Bevölkerungsgruppen systematisch benachteiligt. Armstrong fragt zu Recht, wer über diese Daten herrscht und wer die Verantwortung trägt, wenn Systeme versagen oder gehackt werden.
Besonders brisant ist die geplante Verknüpfung dieser Überwachung mit digitalen Identitäten, Zahlungssystemen und staatlich kontrollierten Währungen. Nach Ansicht von Kritikern entsteht so ein geschlossenes Kontrollsystem, das Verhalten bewertet und sanktioniert. Selbst Emotionen und Körpersprache sollen an sensiblen Orten überwacht werden. In der letzten Ausbaustufe droht eine soziale Bewertung jedes Einzelnen, gekoppelt an Konsum, Mobilität und Lebensweise. Armstrong warnt eindringlich: Dies sei keine düstere Fantasie, sondern ein realer Machtanspruch moderner Regierungen. Die Überwachung ist längst Realität – und sie sieht zu.
Pressecop24 bitte auf Telegram-Kanal folgen: t.me/pressecop24!
