Ein entlegenes Bergdorf wird zur Bühne eines unfassbaren Albtraums. In der kanadischen Gemeinde Tumbler Ridge stürmt eine bewaffnete Person eine Schule, eröffnet das Feuer und reißt mehrere Menschen in den Tod – darunter vor allem Kinder. Panik, Schreie, Sirenen: Die kleine Gemeinschaft steht unter Schock, während Ermittler versuchen zu begreifen, wie es zu der grausamen Tat kommen konnte. Die mutmaßliche Täterin, eine junge ehemalige Schülerin, wurde später selbst tot aufgefunden. Das Motiv bleibt rätselhaft.
Nach Angaben der Behörden litt die Verdächtige schon früher unter schweren psychischen Problemen und hatte mehrfach Notrufe ausgelöst. Einsatzkräfte waren in der Vergangenheit wiederholt eingeschritten und hatten die Person medizinisch untersuchen lassen. Auch Waffen sollen damals sichergestellt worden sein. Am Tattag soll die Angreiferin zunächst Angehörige im eigenen Zuhause getötet haben, bevor sie zur Schule ging und dort vor allem Jugendliche ins Visier nahm. Viele Opfer befanden sich in der Bibliothek, als die Schüsse fielen.
Das ganze Land trauert mit der abgelegenen Gemeinde im Norden von British Columbia. Politiker sprechen den Familien ihr Beileid aus und ordnen Trauerbeflaggung an. Zurück bleiben zerstörte Familien, verletzte Überlebende und eine Gemeinschaft, die mit der Frage ringt, wie ein solches Verbrechen möglich war. Während Ermittler jede Spur prüfen, steht fest: Dieses Verbrechen hat eine kleine Stadt für immer verändert.
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