Bremerhaven: 59-Jähriger soll Jobcenter von 2013 – 2016 mit fingierten Arbeitsverträge um 6,1 Millionen Euro erleichtert haben

Tatvorwurf: Gemeinschaftlicher Betrug u.a.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 59 Jahre alten Angeklagten u.a. vor, in den Jahren
2013 bis 2016 als 1. Vorsitzender der Vereine „Agentur für Beschäftigung und Integration e.V.“ und „Gesellschaft für Familie und Gender Mainstreaming e.V.“ im gemeinschaftlichen Zusammenwirken mit bulgarischen Zuwanderern in insgesamt 691 Fällen die unberechtigte Auszahlung von Sozialleistungen nach dem SGB II an diese erwirkt zu haben. So soll der Angeklagte u.a. fingierte Arbeitsverträge ausgestellt und die Zuwanderer bei der Begründung von Scheinselbstständigkeiten unterstützt haben. Insgesamt soll
dem Jobcenter Bremerhaven aufgrund dieser Taten ein Schaden in Höhe von rund 6,1
Millionen Euro entstanden sein. In weiteren 33 Fällen soll das Jobcenter Bremerhaven
die Auszahlung der zu Unrecht beantragten Leistungen hingegen abgelehnt haben!

Quelle: Pressemitteilung Nr. 67/2020 vom Landgericht Bremen

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1 KOMMENTAR

  1. Nichts ist unmöglich……..in Deutschland (nicht Toyota)…und die deutschen Beamten machens möglich ;o)) Geil !!!

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