Bundes-Spahn dreht durch und fordert weitere Einschränkungen und begrüßt Notbremse per Bundesgesetz!

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat bei der Bundespressekonferenz mit dem Präsidenten des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, am Donnerstag in Berlin weitere Einschränkungen zur Eindämmung der dritten Welle gefordert. „Impfen und Testen allein reicht nicht aus, um die dritte Welle zu brechen, es braucht entschlossenes Handeln und, so schwierig das auch ist, weitere Einschränkungen“, sagte Spahn und betone: „Das wichtigste Ziel bei dieser Pandemie ist es, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden.“ „Wir sollten nicht warten, bis der Bundestag nächste Woche das Gesetz verabschiedet hat“, sagte Spahn im Hinblick auf die Notbremse, die in das Infektionsschutzgesetz aufgenommen und diesen Freitag im Parlament besprochen werden soll. Es sind deutschlandweit einheitliche Regeln und strenge Kontaktbeschränkungen vorgesehen. Es wird erwartet, dass die Schließung von Geschäften und Ausgangssperren je nach Region in Betracht gezogen werden, wenn die Inzidenz an sieben Tagen über 100 liegt. Wieler forderte ein sofortiges Handeln, um die dritte Welle zu stoppen, die noch härter zuschlagen würde als die zweite, bei der es bereits zu einer Häufung von Corona-Fällen in den Krankenhäusern kam. „Es ist klar, dass wir jetzt handeln müssen, auf allen Ebenen und natürlich besonders auf der Ebene der Entscheidungsträger. Wir müssen jetzt die Kontakte reduzieren, jetzt die Infektionskrankheiten unterbrechen, um Menschenleben und die Gesundheit vieler zu retten“, betonte er.

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