Bundespolizei vollstreckt mehrere Haftbefehle am Hauptbahnhof in Aachen und nimmt 2 Algerier und ein Libyer fest

 

Die Bundespolizei hat am Mittwochmorgen bei einem 25-jährigen Algerier zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Dortmund und Düsseldorf wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls und diverser weiterer Eigentumsdelikte vollstreckt. Der Betroffene war ohne Ausweispapiere mit dem Zug von Belgien nach Deutschland gefahren. Am Hauptbahnhof in Aachen war für den Seriendieb Endstation. Er war den Beamten im Rahmen der Grenzüberwachung ins Fahndungsnetz gegangen. Gegen den 25-Jährigen bestehen neben den 2 Haftbefehlen noch 4 weitere Fahndungsausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung. Die Staatsanwaltschaften Düsseldorf und Bielefeld fahndeten nach dem Betreffenden wegen mehrerer Leistungserschleichungen. Das Ausländeramt Gütersloh suchte auch nach dem 25-Jährigen, da er nach Ablehnung seines Asylantrages untergetaucht war. Nach Eröffnung der Haftbefehle wurde der Betreffende in den Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Aachen eingeliefert. Er muss jetzt eine Freiheitsstrafe von 9 Monaten und 27 Tagen absitzen.

Im gleichen Zug konnten die Beamten noch zwei weitere Personen ohne Ausweispapiere festnehmen. Ein weiterer Algerier war mit einer niederländischen Asylbescheinigung eingereist. Er wird nach seiner Beanzeigung wegen der unerlaubten Einreise in die Niederlande zurückreisen müssen. Ein Libyer war ohne Ausweispapiere und ohne Fahrschein mit dem Zug eingereist. Er wurde von der Staatsanwaltschaft und dem Amtsgericht Dresden wegen mehrerer Eigentumsdelikte zur Aufenthaltsermittlung gesucht. Er hatte 2018 in Deutschland ein Asylantrag gestellt und war danach untergetaucht. Er wurde nach seiner Beanzeigung aufgefordert, sich beim Ausländeramt in Chemnitz zu melden.

 

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

 

 

 

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