Claudia Roth sieht Tag der Deutschen Einheit als Mahnung

Berliner Mauer im Museum, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Politikerin und Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth appelliert, den Tag der Deutschen Einheit als Mahnung zu sehen, um für den Zusammenhalt in Deutschland zu kämpfen. "Der Tag der Deutschen Einheit erinnert uns daran, dass Bürger- und Freiheitsrechte, Demokratie und faire soziale Teilhabe Wertfundamente unseres Zusammenlebens sind. Und er mahnt uns, dass dieser demokratische Konsens nicht einfach naturgegeben ist, sondern dass wir weiter dafür streiten müssen, genauso wie für den Zusammenhalt unseres Landes", sagte Roth dem Nachrichtenportal Watson.

Sie erinnert sich noch sehr gut an den Tag, als die Mauer fiel: "Ich war als Europaabgeordnete in Straßburg, es war Plenumswoche im Parlament, und plötzlich wurden alle Sitzungen unterbrochen." Alle hingen an den Fernsehgeräten und konnten es zuerst gar nicht glauben. "Dann war Hochstimmung und das überwältigende Gefühl: Veränderung ist möglich, jetzt wächst zusammen, was zusammengehört." CSU-Politikerin und Digital-Staatsministerin Dorothee Bär hat ihre ganz eigenen Erinnerungen an die DDR: "Ich war als Kind mit meinen Eltern einmal im Jahr in der DDR, um Bekannte zu besuchen. Damals habe ich Micky-Maus-Hefte für deren Kinder mitgeschmuggelt und erinnere mich noch genau an das beklemmende Gefühl an der Grenze." Bärs Heimat und ihr Wahlkreis waren bis zur Wiedervereinigung sogenanntes Zonenrandgebiet – sie grenzen an Thüringen.

Foto: Berliner Mauer im Museum, über dts Nachrichtenagentur

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1 KOMMENTAR

  1. Ausgerechnet die linksgrün-versifftem „Deutschland du mieses Stück Scheiße“-Roth schwafelt, Sonntagsreden konform, was von Einheit und Zusammenhalt.

    Dabei gehört sie selbst doch zu denjenigen, welche die Ossis bei jeder Gelegenheit für ihre „falsche Gesinnung“ beschimpft, denunziert, abwertet und anpisst.

    Das kann weg.

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