Corona-Studie in „the Lancet“: Mehrheit der Infizierten und Toten in D, UK, USA, Israel ist vollständig geimpft!

Von Niki Vogt

Ein wissenschaftlicher Beitrag  von Günter Kampf (Uni Greifswald) in dem renommierten medizinischen Fachjournal „The Lancet“ bestätigt noch einmal eindrucksvoll die Erkenntnisse, die schon in einer Studie zuvor und aus der Klinischen Erfahrung her bekannt waren und seither mehrfach berichtet wurden: Die Impfstoffe verlieren nach wenigen Monaten zunehmend ihre Wirksamkeit und noch ein paar Monate später schützen sie gar nicht mehr. Das berichtet auch die schwedische Faktenchecker-Seite Checkfact.org.

 

Mittlerweile liegen umfangreiche Daten aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Israel und den USA vor, die dies zweifelsfrei belegen. Der anfängliche Trend, dass „auch“ vollständig Geimpfte in die Krankenhäuser kamen, in die Intensivstationen aufgenommen werden mussten und allen Beteuerungen zum Trotz auch an Corona starben, hat sich deutlich verstärkt:  Heute ist die Mehrheit der Infizierten geimpft, und hauptsächlich in dieser Gruppe sterben die Menschen auch.

Im Folgenden nun eine Zusammenfassung der Daten aus dem Artikel in der renommierten medizinischen Fachzeitschrift The Lancet, die die Zahlen bis Ende Oktober wiedergeben. Seitdem hat sich die Lage sogar weiter verschärft:

Figure 1) Vaccination rates and proportions of fully vaccinated people among symptomatic COVID-19 cases (≥ 60 years) in Germany between 21. July and 27. October 2021 based on the weekly reports from the Robert Koch-Institute
  • Großbritannien: Die Weiterinfektionen von Personen innerhalb eines Haushalts war gleich hoch, egal, ob sie infizierten Vollgeimpften und infizierten Ungeimpften ausgesetzt waren (25 % Gruppe 1, 23 % Gruppe 2). Es war also kein Schutz der anderen durch die Impfung gegeben. Was immer das Hauptargument für eine Impfpflicht war: Durch die Impfung schütze man andere vor Infektion. Das wurde hier ein weiteres Mal ausgeräumt.
  • Die Viruslast war überdies unabhängig vom Impfstatus und lag im selben Bereich, wie bei einer Covid-Infektion bei Ungeimpften.
  • Zwischen den Wochen 39-42 waren 9 von 10 (90 %) aller Ko-Infektionsfälle bei Personen über 60 Jahren vollständig geimpft, und etwas mehr als 3 % waren völlig ungeimpft.  Das bedeutet, dass die Geimpften ein wesentlich höheres Risiko haben sich anzustecken, als die Ungeimpften.
  • In Woche 41 gab es sogar in allen Altersgruppen über 30 Jahren so eine höhere Infektionsrate pro 100 000 Geimpfte im Vergleich zu Ungeimpften.
  • in Israel wird diese Beobachtung bestätigt: Bei einem Covid-Ausbruch im Gesundheitswesen waren 16 Angestellte des Gesundheitswesens, 23 Patienten und 2 Familienmitglieder betroffen. Die Infektion wurde von einem vollständig geimpften ko-infizierten Patienten verbreitet. Von den 248 exponierten Personen waren 96 % vollständig geimpft, 14 Patienten erkrankten schwer oder starben, 2 Ungeimpfte entwickelten eine leichte Erkrankung.
  • USA: Die US-amerikanischen Zentren für Seuchenkontrolle und -prävention (CDC) haben bekannt gegeben, dass vier der fünf Bezirke (ähnlich wie die Bezirke in Schweden) mit dem höchsten Prozentsatz an vollständig geimpfter Bevölkerung hohe Übertragungsraten aufweisen.

Dieselben Vorgänge werden auch aus Schweden gemeldet. Schwedische Statistiken zeigen: Im Oktober starben nach Angaben der Gesundheitsbehörde 151 Menschen an einer Covid-Infektion. Davon waren 122 Personen bzw. 81 % vollständig geimpft, 9 Personen bzw. 6 % hatten eine Dosis oder zwei Dosen erhalten, ohne dass zwei Wochen vergangen waren, und 20 Personen oder 13 % waren ungeimpft.

Deutlicher können die Ergebnisse kaum ausfallen.

 

Die Lancet-Studie

Hier ist der Link zu der Lancet-Studie: The epidemiological relevance of the COVID-19-vaccinated population is increasing. (Die epidemiologische Relevanz der gegen Covid-19 geimpften Bevölkerung nimmt zu)

Die Zusammenfassung (Abstract) der Studie übersetzt auf Deutsch, meine Erklärungen dazu kursiv in Klammern:

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Man ging davon aus, dass hohe COVID-19-Impfraten die Übertragung von SARS-CoV-2 in der Bevölkerung reduzieren würden, indem (die Impfung) die Zahl der möglichen Übertragungsquellen verringert und dadurch die Belastung durch die COVID-19-Krankheit verringert wird. Neuere Daten deuten jedoch darauf hin, dass die epidemiologische Relevanz von COVID-19-geimpften Personen zunimmt (das heißt, dass die vollständig Geimpften eine immer größere Rolle im Infektionsgeschehen einnehmen). Im Vereinigten Königreich wurde berichtet, dass die Sekundärangriffsrate (Weiterinfizierung der Mitbewohner im eigenen Haushalt), die vollständig geimpften Indexfällen (die vollständig Geimpften Mitbewohnern) ausgesetzt waren, ähnlich denen von Haushaltskontakten war, die ungeimpften Indexfällen (ungeimpften Mitbewohnern) ausgesetzt waren (25 % bei Geimpften vs. 23 % bei Ungeimpften). 12 von 31 Infektionen bei vollständig geimpften Haushaltskontakten (39 %) gingen auf vollständig geimpfte epidemiologisch verknüpfte Indexfälle zurück. Es gab keinen Unterschied der maximale Viruslast nach Impfstatus oder Variantentyp. (Es machte also praktisch keinen Unterschied, ob das infizierte Haushaltsmitglied geimpft oder ungeimpft war, das Ergebnis war dasselbe).

In Deutschland wird seit dem 21. Juli 2021 wöchentlich die Rate symptomatischer COVID-19-Fälle bei vollständig Geimpften („Durchbruchsinfektionen“) gemeldet und lag zu diesem Zeitpunkt bei Patienten ab 60 Jahren bei 16,9 % .
(Wir haben eine RKI-Tabelle aus Ende November, bei der bereits fast Dreiviertel der symptomatischen Covid-Infektionen auf vollständig Geimpfte entfallen. Anzumerken ist, dass auch doppelt Geimpfte als „ungeimpft“ gezählt werden, wenn die Infektion innerhalb von 14 Tagen nach der zweiten Impfung auftritt. Der Anteil ist also sicher höher als 71,4% bei über 60jährigen und 48,8% bei 18-59-Jährigen)
Zwischen Ende November und dem 7. Dezember sind die Fallzahlen bei den Geimpften leicht zurückgegangen. Dennoch kann davon, dass die Impfung die Geimpften und die Gesellschaft schützt keine Rede sein.

Dieser Anteil stieg von Woche zu Woche und lag am 27. Oktober 2021 bei 58,9 % ( Abbildung 1 ), (Das ist die Statistik-Kurve oben) was die zunehmende Relevanz von Vollgeimpften als mögliche Übertragungsquelle deutlich macht. Sie stieg noch weiter bis Ende November, um in der ersten Dezemberwoche leicht abzusinken (blaue Tafeln oben).

Eine ähnliche Situation wurde für Großbritannien beschrieben. Zwischen Woche 39 und 42 wurden bei Bürgern ab 60 Jahren insgesamt 100.160 COVID-19-Fälle gemeldet. 89,821 traten bei den vollständig Geimpften (89,7%) auf, 3,395 bei den Ungeimpften (3,4 %)

 

Eine Woche zuvor war die COVID-19-Fallrate pro 100.000 in der Untergruppe der Geimpften höher als in der Untergruppe der Ungeimpften in allen Altersgruppen ab 30 Jahren. In Israel wurde ein nosokomialer Ausbruch gemeldet, an dem 16 medizinisches Personal, 23 exponierte Patienten und zwei Familienmitglieder beteiligt waren. Die Quelle war ein vollständig geimpfter COVID-19-Patient. Die Durchimpfungsrate lag bei allen exponierten Personen (151 medizinisches Personal und 97 Patienten) bei 96,2 %. Vierzehn vollständig geimpfte Patienten erkrankten schwer oder starben, die beiden ungeimpften Patienten entwickelten eine leichte Erkrankung.

Die US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) identifizierten vier der fünf Top-Counties mit dem höchsten Prozentsatz an vollständig geimpften Bevölkerungen (99,9–84,3%) als „High“-Transmissions-Counties [

Viele Entscheidungsträger gehen davon aus, dass die Geimpften als Übertragungsquelle ausgeschlossen werden können. Es scheint grob fahrlässig zu sein, die geimpfte Bevölkerung als mögliche und relevante Übertragungsquelle bei der Entscheidung über Maßnahmen zur Kontrolle der öffentlichen Gesundheit zu ignorieren.

Quelle: Schildverlag.de

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