DIE SCHANDE VOM BKH LOHR AM MAIN! KLINIK ZOCKT MIT GESUNDHEIT UND VERTRAUEN DER PATIENTEN!

Ein Skandal jagt den nächsten und Lohr am Main kommt nicht zur Ruhe. Wieder steht das BKH-Gelände im Zentrum der Empörung, wieder geraten Klinikleitung und Politik unter Druck. Kreisräte schlagen Alarm, weil sie sich unzureichend informiert fühlen. Während draußen über Transparenz gesprochen wird, entsteht drinnen der Eindruck eines riskanten Alleingangs. Die Klinik macht Schlagzeilen, aber nicht mit Heilung, sondern mit Chaos, Zweifel und wachsender Wut in der Region.

Besonders brisant ist der Umgang mit der Behandlung von Schlaganfall-Patienten. Das Klinikum Main-Spessart setzt ein spezielles Verfahren ein, obwohl dafür offenbar keine Genehmigung vorliegt. Das Gesundheitsministerium stellte klar, dass es zu keinem Zeitpunkt eine Zusage für den Aufbau einer entsprechenden Fachabteilung gegeben habe. Die Wählervereinigung proMAR erhebt schwere Vorwürfe und fragt, ob hier bewusst Fakten geschaffen werden sollten, ohne die Zustimmung der Behörden abzuwarten. Das Vorgehen wirkt befremdlich, zumal die geltenden Regeln bekannt sein dürften und genau dafür gemacht sind, Patienten zu schützen.

Grundsätzlich begrüßt proMAR den Wunsch, medizinische Angebote zu verbessern. Doch Fortschritt dürfe kein Freifahrtschein sein. Krankenhausplanung folge klaren Regeln, weil Aufwand, Personal und Versorgung regional ausgewogen bleiben müssen. In Unterfranken sei dies gegeben, nicht zuletzt durch die Nähe zu Würzburg mit Schwerpunkt- und Maximalversorgung. Zusätzliche Abteilungen höherer Versorgungsstufen erscheinen weder realistisch noch dauerhaft tragbar. Umso lauter wird die Frage nach der politischen Verantwortung im Landkreis. Warum dieses Schweigen? Warum keine klare Haltung? proMAR fordert eine umfassende Aufklärung und endlich eine politische Reaktion, die Licht in dieses dunkle Klinik-Kapitel bringt.


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