Dortmund: Übergriffe in Kliniken und Arztpraxen … Hilfen, Ideen, Lösungen, Training

 

Mitarbeiter im Gesundheits, Sozial- und Betreuungswesen sehen sich in ihrem Berufsalltag immer wieder mit krankheitsbedingten körperlichen Übergriffen unterschiedlichen Ausmaßes durch Patienten konfrontiert. Die Häufigkeit solcher Übergriffe scheint zuzunehmen. Körperliche Übergriffe reichen von Griffen, z.B. an das Handgelenk, bis hin zu gefährlichen Würgeangriffen, Fußtritten oder Schlägen. Neben Übergriffen durch Patienten kommt es immer wieder auch zu Attacken durch verärgerte, ungeduldige oder geängstigte Angehörige.

Betroffen sind häufig Mitarbeiter von Intensivstationen, Notaufnahmen, psychiatrischen Abteilungen, teilweise auch Mitarbeiter in Arztpraxen, in Einrichtungen der Behindertenhilfe oder des betreuten Wohnens. Auswirkungen solcher Übergriffe können körperliche und seelische Verletzungen sein, die die Einsatz- und Leistungsfähigkeit der betroffenen Mitarbeiter für kürzere oder längere Zeit einschränken.

Was kann getan werden?

Neben ausreichender Personalstärke und Schulungen der Mitarbeiter in ganzheitlicher Deeskalation sind klinische Schutz- und Interventionstechniken ein weiterer Baustein, um mit dem Thema „Aggressionen und Gewalt“ professionell umzugehen. Die Techniken sollen vor allem dann zum Einsatz kommen, wenn andere Deeskalationsbemühungen nicht mehr ausreichend sind, um die Gewalt- und Gefahrensituation zu einem sicheren Ende zu führen. Letztlich geht es darum, neue Möglichkeiten und somit Spielräume für die Mitarbeiter der genannten Bereiche zu schaffen, hierbei das persönliche und gemeinschaftliche Sicherheitsgefühl zu erhöhen, das Verletzungsrisiko zu reduzieren und ebenso mögliche Grenzen der erlernten Techniken einschätzen zu können.

Fortbildungsinhalte

Die Fortbildung „Klinische Schutztechniken“ bietet eine theoretische Einführung in den Bereich der Schutztechniken (z.B. Folgen von Übergriffen, Ziele, Notwehr) bzw. die theoretischen Grundlagen und Hintergründe klinischer Schutztechniken und legt hiernach großen Wert auf die praktische Einübung körperlicher Schutz-/Interventionstechniken, die sich aus Abwehr-, Löse- und Haltetechniken zusammensetzen. Hinsichtlich der Haltetechniken liegt der Schwerpunkt auf den sogenannten Team-Techniken.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR im Presseportal Dortmundveröffentlicht.

Björn Hillebrand bietet Fortibildungen zum Thema „Klinische Schutztechniken“ an. Neben den körperlichen Schutz-/Interventionstechniken steht die Vermittlung von theoretischem Grundlagen-/Hintergrundwsíssen auf dem Programm.

 

Pressemitteilung von: Spielräume schaffen

https://www.openpr.de/news/1046932/Dortmund-Uebergriffe-in-Kliniken-und-Arztpraxen-Hilfen-Ideen-Loesungen-Training.html