Im sonst so friedlichen Pustertal schlagen die Carabinieri jetzt Alarm. In einer groß angelegten Aktion gingen die Beamten gezielt gegen den immer weiter wachsenden Drogenhandel vor. Mit scharfen Kontrollen und einem speziell ausgebildeten Spürhund wurden Wohnungen und Unterkünfte durchsucht. Was dabei ans Licht kam, sorgt für Entsetzen bei Anwohnern und Touristen gleichermaßen. Ausgerechnet in St. Georgen stießen die Ermittler auf einen alten Bekannten der Polizei. In seiner Wohnung fanden sie versteckte Rauschmittel, eine Präzisionswaage und weiteres Zubehör, das eindeutig auf regen Handel schließen lässt. Der Mann war bereits einschlägig aufgefallen und gerät nun erneut ins Visier der Justiz.
Doch damit nicht genug. Auch im idyllischen Gadertal wurden die Carabinieri fündig. In St. Vigil in Enneberg kontrollierten die Beamten die Unterkunft eines Saisonarbeiters – mit schockierendem Ergebnis. In seinem Zimmer entdeckten sie eine größere Menge Haschisch, sorgfältig verpackt und offenbar zum Weiterverkauf bestimmt. Wieder einmal zeigt sich, dass die Drogenszene selbst vor abgelegenen Bergdörfern nicht Halt macht. Die Ordnungshüter sprechen von einem besorgniserregenden Trend, der mit aller Härte bekämpft werden müsse.
Die Bevölkerung reagiert verunsichert. Viele fragen sich, wie lange die kriminellen Machenschaften unbemerkt bleiben konnten. Eltern sorgen sich um ihre Kinder, Gastronomen fürchten um den guten Ruf der Region. Die Carabinieri wollen ihre Kontrollen deshalb weiter verschärfen und noch stärker Präsenz zeigen. Eines ist klar: Der Kampf gegen Drogen im Pustertal und Gadertal hat gerade erst begonnen – und die Behörden sind fest entschlossen, keine Gnade zu zeigen.
