London bebt – und die Glamour-Welt gleich mit! Neue E-Mails aus den berüchtigten Epstein-Akten rücken Supermodel Naomi Campbell in ein grelles Licht. Was jahrelang als flüchtige Zufallsbekanntschaft dargestellt wurde, liest sich nun ganz anders. Die Dokumente zeichnen das Bild eines engen, über lange Zeit gepflegten Kontakts zu Jeffrey Epstein – mit Einladungen, Telefonaten und Treffen im internationalen Jetset. Klar ist: Es gibt keinen Beleg, dass Campbell von den Verbrechen wusste, die Unschuldsvermutung gilt. Doch ebenso klar ist: Die nun aufgetauchten Unterlagen passen nicht zu dem öffentlichen Bild, das sie später zeichnete.
Die Akten erzählen von exklusiven Feiern an schillernden Orten, von Galas, Modenschauen und Charity-Abenden – und von prominenten Gästen aus Epsteins Umfeld. Auch Ghislaine Maxwell taucht in diesem Kosmos auf, ebenso die spätere Klägerin Virginia Giuffre. Campbell selbst erklärte einst, sie habe Epstein über ihren damaligen Partner Flavio Briatorekennengelernt und nichts von dessen Abgründen gewusst. Fotos aus alten Zeiten – darunter auch Motive mit Harvey Weinstein – brachten sie später in Bedrängnis. Campbell sprach von Rufmord und erhob schwere Vorwürfe gegen die Berichterstattung, sie stehe fest an der Seite der Opfer.
Doch nun liefern die Mails neue Details: wiederkehrende Einladungen, dringende Rückrufbitten, enger Austausch – und sogar Anfragen zur Nutzung von Epsteins Privatjet. In internen Nachrichten bitten Assistentinnen ihren Chef mehrfach, Campbell sofort anzurufen. All das wirft eine unbequeme Frage auf: Warum wurde diese Nähe später heruntergespielt? Die Akten beantworten nicht alles, aber sie widersprechen der Erzählung einer bloßen Begegnung am Rande. Fest steht: Allein das Auftauchen in Dokumenten ist kein Schuldbeweis. Doch das Puzzle, das jetzt sichtbar wird, ist größer – und es zwingt die Öffentlichkeit, die Geschichte neu zu betrachten.
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