E-TRAUM PLATZT MIT VOLLGAS – STELLANTIS ZIEHT DIE NOTBREMSE UND SCHOCKT DIE AUTO-WELT

Ein Donnerschlag erschüttert die Branche: Stellantis reißt die Reißleine und verabschiedet sich von großen Teilen seiner Elektro-Vision. Der Autoriese hinter PeugeotFiatOpel und Jeep zahlt für die Kehrtwende einen bitteren Preis. Abschreibungen in gigantischer Größenordnung reißen ein Loch in die Bilanz, die Dividende ist gestrichen, Anleger reagieren geschockt. An den Börsen bricht Panik aus, der Kurs rutscht ab, Vertrauen verdampft. Was als elektrischer Aufbruch verkauft wurde, endet als bitteres Erwachen.

Der Schock bleibt nicht isoliert. In Frankreich geraten RenaultValeo und Forvia unter Druck, in Deutschland wackeln VolkswagenBMW und Porsche spürbar. Der Grund: Elektroautos verkaufen sich langsamer als gehofft, Entwicklung und Produktion verschlingen Unsummen. Konzernchef Antonio Filosa räumt offen ein, dass der Wandel überschätzt wurde. Die Kehrtwende ist drastisch, Projekte werden gestoppt, Zeitpläne kassiert, Beteiligungen abgegeben. Selbst das Batterie-Abenteuer endet ernüchternd mit dem Verkauf an LG Energy Solution zu einem symbolischen Preis.

Stellantis steht mit diesem Kurswechsel nicht allein da. Auch Ford und General Motors haben ihre Elektro-Offensiven zurückgefahren, selbst Vorzeige-Marken mussten Ziele einkassieren. Der große E-Hype bekommt tiefe Risse. Für Stellantis kommt das zur Unzeit: Marktanteile bröckeln, Qualitätsfragen schwelen, Preise gelten als zu hoch. Nun drohen tiefrote Zahlen und neue Schulden. Die Branche hält den Atem an – denn dieser Rückzug ist mehr als ein Konzernproblem. Er ist ein Warnsignal für die gesamte Auto-Industrie.

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