Einsatz von Gummigeschossen: Demonstranten in Melbourne fliehen vor der Polizei!

Den dritten Tag in Folge kam es am Mittwoch zu Protesten gegen die Corona-Maßnahmen der Behörden. Neben dem seit Wochen andauernden sechsten Lockdown war jüngst der Bauindustrie eine Impfpflicht und eine zweiwöchige Zwangsschließung auferlegt worden. Bis zur Wiedereröffnung am 5. Oktober müssen alle Angestellten eine Impfung nachweisen, ansonsten dürfen sie ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen. Dagegen ziehen Menschen auf die Straße, viele davon aus der Baubranche und selbst von den strengen Maßnahmen betroffen. Die australische Polizei löste die erneute Versammlung an dem Melbourner Gedenkort „Shrine of Remembrance“ gewaltsam auf und nahm Berichten zufolge rund 200 Personen fest. Dabei schossen Beamte mit Gummigeschossen und Betäubungsgranaten auf die Demonstranten. Diese wurden zuvor mehrfach ermahnt, die Veranstaltung zu verlassen. Einige agierten wütend und beleidigend gegenüber der Polizei. Die Polizei verurteilte die gewaltbereiten Demonstranten als „Egoisten“ und „Feiglinge“. Der Polizeichef von Victoria, Shane Patton, sagte, dass die Bewältigung der Menschenmenge, die etwa 1.000 bis 2.000 überwiegend männliche Personen umfasste, für die rund 500 Beamten im Einsatz eine Herausforderung darstellte. Der Vize-Premierminister des betroffenen Bundesstaates Victoria, James Merlino, verurteilte die Demonstrationen aufs Schärfste. Er wolle diese Versammlungen noch nicht einmal als Protest bezeichnen, da es sich in Wirklichkeit um einen kriminellen Mob handele, der die Bürger und das Gesundheitspersonal von Victoria in Gefahr bringe.

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