Enteignungs-Skandal: CSU rät Grünen, mit Enteignungen am Prenzlauer Berg zu beginnen

 

Die CSU hat die Grünen wegen ihrer Enteignungs-Äußerungen scharf kritisiert. „Grünen-Chef Robert Habeck hat mit seiner Sympathie für Enteignungen jegliche Orientierung verloren“, sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Montag). Sozialistische Ideen hätten noch nirgendwo funktioniert, sagte Blume „Das einzige Rezept, das mehr Wohnraum schafft, heißt Bauen, Bauen, Bauen“, unterstrich der CSU-Politiker. Wenn Habeck es ernst meine, dann könne er „mit seiner Enteignungsidee ja mal bei den Luxus-Penthouse-Wohnungen seiner Grünen-Anhänger am Prenzlauer Berg anfangen“, sagte Blume. Die Wohnungsbauministerin von NRW, Ina Scharrenbach (CDU) lehnt die Enteignungspläne ebenfalls ab: „Die Grünen würden helfen, wenn ihre enthemmte Umweltpolitik enteignet werden könnte: Dann kann schneller Bauland mit Vernunft statt Ideologie ausgewiesen werden.“ Das Hauptproblem sei, dass es zu wenig Bauland gebe und Stadtverwaltungen an Umweltverträglichkeitsprüfungen verzweifelten.

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