
Das öffentlich-rechtliche ZDF hat die tumultartigen Vorgänge rund um den AfD-Parteitag in Erfurt in einem eigens als „wichtige Meldung“ gekennzeichneten Beitrag zu einem strahlenden Höhepunkt demokratischen Miteinanders hochstilisiert. Unter der reißerischen Überschrift „Proteste gegen AfD-Parteitag: Erfurt feiert Fest der Demokratie“ preist der Sender die Demonstrationen als bunt, lebendig und vor allem friedlich. Sogar der Erfurter Oberbürgermeister Andreas Horn wird mit lobenden Worten zitiert, die von einer harmonischen, farbenfrohen Menschenmenge sprechen, die in Eintracht gegen die AfD auf die Straße gegangen sei. Kein Wort jedoch über die brutalen Übergriffe, die sich zeitgleich ereigneten – Übergriffe, bei denen Reporter von unabhängigen Medien von aufgebrachten Demonstranten verfolgt, zu Boden gestoßen und mit Fußtritten traktiert wurden. Stattdessen zeichnet das ZDF ein Bild idyllischer Bürgerproteste, als hätte es in Erfurt nur Kerzen, Transparente und fröhliches Singen gegeben. Diese einseitige Darstellung sorgt nun für Empörung in weiten Teilen der Bevölkerung, die sich von ihrem Gebührensender erneut hintergangen fühlt, wenn es darum geht, linke Gewalt beim Namen zu nennen. Während der Sender die Demonstranten als leuchtendes Beispiel für gelebte Demokratie feiert, bleiben die Opfer der Ausschreitungen – vor allem Journalisten, die einfach nur ihrer Arbeit nachgehen wollten – in der Berichterstattung unsichtbar.
Das ZDF hat damit einmal mehr bewiesen, dass es bei bestimmten politischen Lagern lieber wegschaut, statt die ganze Wahrheit zu zeigen.Besonders erschütternd sind die Schilderungen der Attacken auf die Reporter von Apollo News, Jonas Aston und Marius Marx. Die beiden Journalisten wurden zunächst von einer aufgeheizten Menge bedroht und wüst beschimpft, nur weil sie mit Kamera und Mikrofon vor Ort waren. Als sie versuchten, sich zurückzuziehen, wurde Jonas Aston brutal zu Boden gestoßen. Kaum hatte er sich wieder aufgerichtet, ging die Hölle los: Mehrere Angreifer traten auf ihn ein, während andere versuchten, ihn am Boden zu halten. Gemeinsam mit Kollegen flüchteten die Reporter vom Gelände, doch Dutzende Aktivisten setzten ihnen nach. Wieder wurde Aston niedergeschlagen, wieder hagelte es Tritte – diesmal sogar gegen den Kopf. Die Folgen: Prellungen am ganzen Körper, tiefe Schürfwunden und Platzwunden, die noch Tage später schmerzten. Auch Reporter der Jungen Freiheit blieben nicht verschont. Sie wurden ebenfalls beschimpft, bedrängt und attackiert. Die Gewalt richtete sich nicht nur gegen die Journalisten, sondern auch gegen Polizeibeamte, die versuchten, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Statt diese brutalen Szenen aufzugreifen, blendet das ZDF sie komplett aus und lässt stattdessen den Eindruck entstehen, als seien die Proteste ein friedliches Volksfest gewesen. Diese bewusste Auslassung wirkt wie eine gezielte Schönfärberei, die linke Gewalt bagatellisiert und gleichzeitig konservative oder unabhängige Medien als Feindbild darstellt. Viele Zuschauer fragen sich nun offen, ob der Sender noch den Auftrag der neutralen Berichterstattung erfüllt oder längst Teil eines politischen Lagers geworden ist, das Gewalt gegen unliebsame Journalisten einfach nicht wahrhaben will.Auch prominente Politiker mischten sich in die Debatte ein und lobten die Demonstrationen in den höchsten Tönen, ohne mit der Wimper zu zucken. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Andreas Audretsch sprach von durchweg friedlichen Protesten, obwohl die Angriffe auf Journalisten und Polizisten bereits bekannt waren. Bundesumweltminister Carsten Schneider und der Thüringer Innenminister Georg Maier liefen sogar selbst in einem Demonstrationszug des Bündnisses „Zusammenstehen“ mit. Dieses Bündnis wird wiederum von Linken-Politikern wie Bodo Ramelow und der Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt unterstützt. Während diese Politiker gemeinsam mit den Demonstranten durch Erfurt zogen und von einem bunten Fest der Demokratie sprachen, lagen die verletzten Reporter bereits in ärztlicher Behandlung.
Die Diskrepanz könnte kaum größer sein: Auf der einen Seite die strahlende Inszenierung von friedlichem Widerstand, auf der anderen Seite blutige Realität für alle, die nicht ins linke Narrativ passten. Das ZDF und die beteiligten Politiker haben mit ihrer einseitigen Darstellung nicht nur die Opfer der Gewalt im Stich gelassen, sondern auch das Vertrauen in öffentlich-rechtliche Medien und politische Verantwortung weiter beschädigt. Statt Aufklärung zu leisten, wurde ein Bild gezeichnet, das linke Ausschreitungen verharmlost und die eigentlichen Täter schützt. Die Empörung darüber wächst – und viele Bürger fordern jetzt endlich eine ehrliche, vollständige Berichterstattung, die auch die dunklen Seiten solcher Proteste nicht verschweigt.
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