Eschwege: Bei Gondel-Tragödie sterben 3 Menschen!

 

Folgemeldung

Die bei einem Gondelabsturz heute Morgen auf dem Hohen Meissner ums Leben gekommen Arbeiter waren offenbar damit befasst, an einem ca. 220 Meter hohen Sendemasten einer Rundfunkanstalt Arbeiten durchzuführen.

Um diese Arbeiten durchführen zu können, mussten die drei Mitarbeiter einer in Berlin ansässigen Firma mittels einer Wartungskabine zu dem Sendemast hinauffahren. Die Wartungskabine, von der Konstruktion ähnlich einer Seilbahn, fährt für gewöhnlich an einem im Boden verankerten, diagonal verlaufenden, Stahlseil zu dem Sendemast hinauf.

In einer Höhe von ca. 50 Metern kam es dann aus bislang nicht geklärter Ursache zu Komplikationen, so dass die Kabine nach jetzigem Erkenntnisstand nicht mehr weiter zu dem Sendemast gelangte, sondern zunächst am Stahlseil freischwingend gehangen haben soll und von dort dann offenbar zu Boden stürzte.

Durch den Absturz kamen alle drei männlichen Insassen ums Leben. Das zuständige Fachkommissariat für Todesermittlungen der Polizeidirektion Werra-Meißner hat mit Unterstützung des Amtes für Arbeitsschutz vom Regierungspräsidium Kassel vor Ort die weiteren Ermittlungen übernommen um festzustellen, welche Ursachen zum Absturz der Gondel geführt haben.

Zeugen, die sich zum Zeitpunkt des Unglücksfalls vor Ort befanden, werden z.Zt. seelsorgerisch betreut.

Hinsichtlich der Unglücksursache wird nachberichtet.

Polizeipräsidium Nordhessen

 

Erstmeldung

Durch den Absturz einer Wartungsgondel am Sender „Hoher Meißner“ am heutigen Morgen wurde die drei Insassen der Gondel tödlich verletzt.

Das Amt für Arbeitsschutz und Sicherungstechnik des RP Kassel hat die Ermittlungen übernommen. Die Unglücksstelle ist für die weitere Ursachenermittlung abgesperrt.

Polizeipräsidium Nordhessen