Brüssel im Ausnahmezustand eines Einzelschicksals! Der in Belgien lebende Schweizer Oberst außer Dienst Jacques Baud stand plötzlich vor einer existenziellen Wand. Seit Monaten auf einer EU-Sanktionsliste geführt, ohne Zugriff auf sein eigenes Geld, ohne Reisefreiheit, abgeschnitten vom normalen Leben. Einkaufen unmöglich, Alltag blockiert, Würde angekratzt. Baud selbst sprach von einem Zustand, der schlimmer sei als Haft, weil selbst Gefangene versorgt würden. Für den früheren Mitarbeiter von Nachrichtendiensten und internationalen Organisationen wurde Brüssel zur unfreiwilligen Endstation.
Jetzt die überraschende Wende! Belgien lässt Gnade walten und erteilt eine humanitäre Ausnahme. Nach zähem Ringen dürfen die Konten zumindest für das Nötigste wieder genutzt werden. Lebensmittel, Grundbedarf, Überleben. Mehr nicht, aber genug, um nicht weiter ins Nichts zu fallen. Die Entscheidung kam aus dem Finanzministerium, ausgelöst durch einen Antrag der Anwälte. Baud selbst bestätigt, dass er nun wieder für lebensnotwendige Ausgaben auf sein eigenes Geld zugreifen darf. Ein kleiner Schritt – und doch ein Rettungsanker nach Monaten der Isolation.
Doch der Streit ist damit nicht vorbei. Baud wirft der Europäischen Union weiter einen schweren Eingriff in die Meinungsfreiheit vor. Brüssel hingegen bleibt hart und weist den Vorwurf zurück. Von einem Irrtum will dort niemand sprechen. Ob diplomatische Gespräche aus der Schweiz im Hintergrund eine Rolle spielten, bleibt offen. Sicher ist nur eines: Der Fall zeigt, wie gnadenlos Sanktionen wirken können – nicht nur politisch, sondern ganz persönlich. Ein Mann, gefangen zwischen Akten, Vorwürfen und Machtblöcken. Und eine Frage, die bleibt: Wie viel Menschlichkeit erlaubt Europa im Namen seiner Werte?
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