Europäische Wissenschaftsakademien fordern Maßnahmen gegen Plastikmüll

Möwe auf einem Müllhaufen am Meer, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die Menschheit hat den Planeten in eine "Plastikkrise" gestürzt. So lautet die Diagnose einer Gruppe von europäischen Forschern, die für die Europäischen Akademien der Wissenschaften (EASAC) einen Report über das Problem verfasst haben, der am Mittwoch veröffentlicht werden soll und über den die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstagsausgabe) berichtet. Die Wissenschaftler formulierten auch Lösungsansätze und forderten unter anderem ein Ende des Exports von Plastikmüll, deutlich mehr Recycling-Kunststoff in neuen Produkten und höhere Preise für Plastikerzeugnisse.

Etwa 400 Millionen Tonnen Plastik werden pro Jahr weltweit hergestellt. Nur etwas mehr als zehn Prozent davon werde wiederverwertet, etwa ein Viertel des Abfalls werde verbrannt, der größte Teil lande auf Mülldeponien oder werde illegal in der Natur entsorgt, berichtet die Zeitung weiter. So gelangen jedes Jahr riesige Plastikmengen in die Umwelt – mit unabsehbaren Folgen für Tiere, Pflanzen und Menschen. Das Ziel müsse sein, dieses kaputte, umwelt- und menschenfeindliche System in eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft zu überführen, heißt es in dem EASAC-Papier, über das die "Süddeutsche Zeitung" berichtet.

Foto: Möwe auf einem Müllhaufen am Meer, über dts Nachrichtenagentur


Entdecke mehr von Pressecop24.com

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Kommentare

2 Kommentare zu „Europäische Wissenschaftsakademien fordern Maßnahmen gegen Plastikmüll“

  1. Avatar von MeckMeck
    MeckMeck

    Papperlapapp…Plastik-Krise…Was denn jetzt ??? Keine Klima-Krise mehr. Sowieso Alles
    vergebens, warum in den paar noch verbleibenden Jahren Plasiik-Müll bekämpfen ???
    Lohnt kaum die Anstrengungen….

  2. Avatar von Wolfgang Ebel
    Wolfgang Ebel

    Das Plastik-Entsorgungsproblem war zu erwarten. Qualifizierte Personen welche gleich zu Beginn darauf hinwiesen, wurden von einer mächtigen Lobby “ nieder gemacht “ un der Staat hat hat mitgespielt. Klar . . . das “ Ölgeschäft “ muss ja laufen und das bringt Geld in die Kassen. Alles schön nach der Devise . . . nach uns die Sintflut.