FEUERWEHR-WUT IN SACHSEN-ANHALT – GANZE TRUPPE SCHMEISST HIN!

In Diesdorf herrscht blankes Entsetzen. Die komplette Freiwillige Feuerwehr der kleinen Gemeinde hat geschlossen ihren Dienst niedergelegt und damit ein Sicherheitsbeben ausgelöst. Was wie ein schlechter Scherz klingt, ist bitterer Ernst: Ein jahrelanger Streit um einen alten Einsatzwagen hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Die Feuerwehrleute fühlen sich von der Kommunalpolitik im Stich gelassen und sehen keine Möglichkeit mehr, ihre wichtige Arbeit verantwortungsvoll fortzuführen.

Ausgangspunkt des dramatischen Bruchs ist ein in die Jahre gekommenes Spezialfahrzeug, das für viele Einsätze unverzichtbar ist. Die Verantwortlichen der Verbandsgemeinde hatten beschlossen, den bewährten Wagen aus dem Betrieb zu nehmen – ohne auch nur einen Gedanken an Ersatz zu verschwenden. Für die Einsatzkräfte ein Schlag ins Gesicht. Sie warnen eindringlich davor, dass ohne dieses Fahrzeug wichtige technische Möglichkeiten fehlen werden. Bei schweren Unfällen, Stürmen oder anderen Katastrophen könnten sie nicht mehr richtig helfen.

In einer emotionalen Stellungnahme machen die Feuerwehrleute ihrem Ärger Luft. Sie beschreiben ihre tiefe Frustration und die Angst, künftig bei Notfällen machtlos danebenstehen zu müssen. Für Menschen, die sich ehrenamtlich Tag und Nacht für andere einsetzen, sei das eine unerträgliche Vorstellung. Nun steht die Gemeinde ohne aktive Feuerwehr da – und die Bürger fragen sich fassungslos: Wer hilft, wenn es wirklich brennt?


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