GdP appelliert an mehr Corona-Eigenverantwortung und verlangt Absage von Castor-Transport

Angesichts der sich zuspitzenden Corona-Lage hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Bürger zu mehr Eigenverantwortung aufgerufen. „Wir merken immer wieder, wie gereizt die Gesellschaft im Augenblick ist – bei der kleinsten Gereiztheit wird nach der Polizei gerufen“, sagte der stellvertretende GdP-Vorsitzende Jörg Radek der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Montag). Jeder Kneipenwirt könne selbst ein Verbot aussprechen, wenn sich ein Gast nicht an die Sperrstunden halte oder die Corona-Liste nicht korrekt ausfülle. Er müsse nicht sofort die Polizei benachrichtigen. „Ich vermisse hier mehr Eigenverantwortung“, unterstrich Radek. Er wünsche sich, dass die Eigenverantwortung auch dadurch steige, indem sich jeder zurücknehme und sich an die Auflagen halte, meinte Radek. „Ich hoffe zudem, dass es die Verwaltung schafft, widerspruchsfreie Auflagen zu formulieren – sonst wird die Arbeit der Polizei unnötig erschwert“, fügte er hinzu. Radek erneuerte die Forderung, den für Anfang November geplanten Castor-Transport mit Tausenden von Einsatzkräften zu verschieben. „Wir helfen Gesundheitsämtern und Ordnungsämtern, um die Infektionsketten einzudämmen, und dann will man uns in einen Einsatz schicken, durch den das Infektionsrisiko erheblich erhöht wird – das ist doch grotesk“, kritisierte Radek.

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1 KOMMENTAR

  1. Hm, mit einer radioaktiven Wolke, die sich gewaschen hat, müsste man das „pandemische“ Virus doch ein für alle Male fachgerecht eliminieren können ? Was sagt der Bundes-Bankkaufmann dazu ?

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