Paukenschlag hinter dicken Gefängnismauern – Gutachten darf vorerst nicht gegen Thomas Krebs verwendet werden!
Ein dramatischer Justiz-Krimi hinter den schwer gesicherten Mauern der berüchtigten Nervenklinik hält die Justiz in Atem und sorgt für mächtig Wirbel in den Gerichtssälen. Der untergebrachte Mann Thomas Krebs, der wegen schwerer Vorwürfe in der geschlossenen forensischen Psychiatrie festsitzt, bangt um seine Freiheit, während im Hintergrund ein erbitterter Krieg um ein hochbrisantes Papier entbrannt ist. Ein namhafter Professor und Seelenarzt sollte im Auftrag der Justiz die Psyche des Mannes durchleuchten, um zu klären, ob von ihm weiterhin eine Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht. Doch der Gutachter goss massig Öl ins Feuer, legte eine schriftliche Expertise vor und handelte sich prompt den Vorwurf der puren Voreingenommenheit ein, da seine unvoreingenommene Haltung massiv angezweifelt wird. Die Verteidigung des Betroffenen schlug sofort Alarm, legte vehementen Protest ein und wirft dem Experten vor, mit unfairen Karten zu spielen und das Schicksal des Mandanten voreilig besiegelt zu haben.
Jetzt schaltete sich das zuständige Landgericht mit einer hammerharten Eilentscheidung ein und zog die Notbremse im laufenden Verfahren. In einem denkwürdigen Beschluss verdonnerten die Richter die Gegenseite zu absolutem Stillschweigen über die umstrittenen Zeilen des Professors. Es wird der Behörde ab sofort strikt untersagt, die brisanten Erkenntnisse des Seelenarztes für irgendwelche weitreichenden Entscheidungen heranzuziehen, solange die schwere Anschuldigung der Befangenheit im Raum steht. Die Richter sahen eine enorme Gefahr im Verzug, da die Klinikleitung bereits in anderen Verfahren heimlich aus dem Papier zitierte, obwohl die Zeilen lediglich vorläufiger Natur waren und obendrein nur nach Aktenlage verfasst wurden, ohne den Betroffenen gründlich persönlich anzuhören. Dieser rücksichtslose Umgang mit den Rechten des Insassen drohte irreversible Schäden anzurichten, weshalb das Gericht die Notbremse zog, um die Justiz vor einem handfesten Skandal zu bewahren.
Für den vermeintlichen Star-Gutachter bedeutet diese Entscheidung eine herbe Schlappe auf ganzer Linie, da seine Arbeit vorerst wertlos in den Archiven verstaubt. Sollte der Befangenheitsantrag der mutigen Anwältin am Ende Erfolg haben, fliegt das gesamte Pamphlet endgültig in den Reißwolf der Justizgeschichte und ein neuer Mediziner müsste von vorne anfangen. Falls der Antrag jedoch abgeschmettert wird, dürfen die Zeilen künftig allenfalls als kleine, ergänzende Stütze dienen, niemals aber als alleiniges Fundament für ein Urteil über ewige Gefangenschaft. Die Kosten für dieses nervenaufreibende Kicker-Spiel im Gerichtssaal werden aufgeteilt, doch der Etappensieg für den gefangenen Mann wiegt schwerer als jeder finanzielle Cent. Der Kampf um Recht und Freiheit hinter den Gittern der Psychiatrie geht nun in die nächste Runde, während die Akte des Schreckens bis auf Weiteres eisig weggeschlossen bleibt.
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