Gehrke: Anlässlich des Tages gegen Homophobie erinnert die AfD an die neuen kulturellen Herausforderungen durch die derzeitige Einwanderungspolitik

Berlin, 17. Mai 2019. Anlässlich des Tages gegen Homophobie warnt Professor Dr. med. Axel Gehrke, Leiter des Arbeitskreis Gesundheit und gesundheitspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion erneut vor einem nicht nur gesundheitspolitisch unhaltbaren Umgang mit Homosexualität:

„Vor zehn Jahren hat die WHO Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten gestrichen. Diese sexuelle Neigung sollte auch sonst nirgendwo als Krankheit oder gar als Verbrechen angesehen werden.

Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass die Veranlagung der sexuellen Orientierung, Hetero- ebenso wie Homosexualität, dem Menschen in die Wiege gelegt ist. Unter der Voraussetzung der freien Willensentscheidung aller Beteiligten müssen entsprechende Neigungen für alle Bürger geschützt sein. Die AfD ist gegen die Homo-Ehe, sie ist auch gegen das Adoptionsrecht für Homosexelle, aber sie sieht, aus ihrem demokratischen Grundverständnis heraus, auch mit Sorge, dass durch die Migrationspolitik zunehmend homophobe Menschen ins Land kommen, die sich aus religiösen Gründen weigern den Schutz der sexuellen Orientierung anzuerkennen. Aus dem gleichen Grund sind wir auch gegen alle falschen Heilsversprechen wie zum Beispiel ‚Konversionstherapien‘. Dies bedeutet aber natürlich nicht, dass die AfD sich gegen psychische Hilfen für Betroffene ausspricht, die mit ihrer Neigung und deren Akzeptanz Probleme haben.

In fünf islamischen Staaten wird, der Scharia folgend, die Homosexualität unter Männern mit dem Tode bestraft, und in keinem islamischen Staat anerkannt. Diese gedankliche Ausrichtung haben wir in Deutschland spätestens mit der Abschaffung des §175 StGb verlassen. Das war gut so und so sollte es auch bleiben!“

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