Gelsenkirchen: Reh in der Schonzeit geschossen – Ermittlungen wegen Jagdwilderei

 

Am vergangenen Donnerstag, 25.07.2019, ist die Polizei um 9.35 Uhr von einem Jagdaufsichtsberechtigten alarmiert worden, weil er nach Hinweisen von Mitarbeitern der Stadt ein erschossenes Reh in einem Grünstreifen am Kleiweg in der Resser Mark gefunden hatte. Den Beamten sagte der Jäger, dass das Tier vermutlich durch einen gezielten Schuss niedergestreckt worden ist. Er vermutet, dass das Tier bereits in der Nacht zuvor angeschossen wurde und sich dann in den Grünstreifen flüchtete, wo es dann starb. Nach Aussage des Jägers gilt für Rehe derzeit eine Schonzeit, da sie ihre Kitze säugen. Er geht davon aus, dass auch das getötete Tier ein Jungtier hatte, das ohne die Ricke nicht überleben kann. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Jagdwilderei aufgenommen.

Polizei Gelsenkirchen

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