Stuttgart bebt, der Stern wackelt! Der Autobauer aus Baden-Württemberg erlebt einen dramatischen Gewinneinbruch und verliert innerhalb kurzer Zeit fast die Hälfte seines Profits. Zölle, Währungsprobleme und brutaler Konkurrenzkampf auf dem Weltmarkt drücken den Konzern in die Defensive. Besonders der erbitterte Wettbewerb im wichtigen China-Geschäft setzt dem Traditionsunternehmen zu. Zwar stemmt sich der Hersteller mit harten Sparmaßnahmen gegen den Absturz, doch der Gegenwind ist gewaltig und trifft den Premium-Giganten mit voller Wucht.
Auch beim Umsatz und operativen Ergebnis zeigen die Kurven steil nach unten. Trotzdem gibt sich Konzernchef Ola Källenius demonstrativ gelassen und spricht von Resultaten im Rahmen der Erwartungen. Seine Botschaft klingt wie ein Durchhalte-Mantra: mehr Tempo, mehr Effizienz, mehr Flexibilität. Mit neuen Modellen und klarer Strategie will der Vorstand den Konzern wieder auf Kurs bringen und die Transformation schaffen. Nach außen Optimismus – hinter den Kulissen aber wächst der Druck.
Besonders schmerzhaft ist der Einbruch im wichtigsten Absatzmarkt des Konzerns. Dort gehen die Verkäufe deutlich zurück, obwohl genau dort traditionell ein großer Teil der Fahrzeuge abgesetzt wird. Schon zuvor hatte der Autobauer ein Sparprogramm gestartet, jetzt wird noch härter kalkuliert. Produktionskosten sollen sinken, Fixkosten ebenso, sogar beim Material wird gefeilscht. Dazu laufen Programme zum Stellenabbau außerhalb der Fertigung. Die Botschaft ist unmissverständlich: Der Stern muss sparen, wenn er wieder strahlen will.
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