Amerikas Felder stehen unter Verdacht, still und heimlich vergiftet zu werden. Was als nährstoffreicher Dünger gilt, entpuppt sich als tickende Zeitbombe für Mensch und Umwelt. Auf Äckern landet behandelter Klärschlamm, der hochgefährliche sogenannte ewige Chemikalien enthält. Diese Stoffe verschwinden nie, reichern sich im Boden an und wandern weiter in Pflanzen, Tiere und am Ende auf die Teller der Verbraucher. Experten schlagen Alarm, denn genau diese Substanzen stehen im Verdacht, Krebs zu fördern, das Hormonsystem zu zerstören und das Immunsystem zu schwächen. Die Angst wächst, dass Amerikas Lebensmittelversorgung längst kontaminiert ist.
Besonders brisant ist die Rolle einzelner Bundesstaaten, die zum Abladeplatz für belasteten Abwasserschlamm geworden sind. Bauern schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, Anwohner berichten von Sorgen um ihr Trinkwasser und ihre Gesundheit. Der giftige Schlamm wird ohne flächendeckende Kontrollen auf Felder ausgebracht, obwohl klar ist, dass er gefährliche Rückstände enthält. Die Menschen vor Ort fühlen sich im Stich gelassen, denn verbindliche Grenzwerte fehlen, während andere Regionen ihren Müll einfach weiterreichen. Das Vertrauen in Behörden und Kontrolleure schwindet mit jedem weiteren Hektar verseuchten Bodens.
Jetzt wächst der politische Druck, endlich einzugreifen. Forderungen nach einem kompromisslosen Verbot dieser Chemikalien werden lauter, ebenso nach strengen Tests und harten Strafen für Verstöße. Kritiker warnen: Wenn jetzt nicht gehandelt wird, droht ein landwirtschaftlicher Super-GAU mit langfristigen Folgen für Gesundheit, Umwelt und Ernährungssicherheit. Die entscheidende Frage steht im Raum wie ein Menetekel: Wie viel Gift ist noch akzeptabel, bevor ganze Landstriche unbrauchbar werden und niemand mehr weiß, was wirklich in seinem Essen steckt?
