Ganz Frankfurt hielt den Atem an, Familien bangten mit, und die Polizei suchte mit Hochdruck nach dem kleinen Jungen. Tage voller Angst und Ungewissheit lagen hinter allen Beteiligten, nachdem Noah spurlos verschwunden war. Der Achtjährige war morgens wie gewohnt von einem Fahrdienst zur Schule gebracht worden, doch im Klassenzimmer kam er nie an. Zurück blieb nur sein Astronauten-Ranzen – ein stummes Zeichen, das Schlimmes befürchten ließ.
Stundenlang rätselten Ermittler, Lehrer und Angehörige, was mit dem Kind geschehen sein könnte. Suchaktionen liefen, Hinweise wurden geprüft, und die Sorge wuchs von Minute zu Minute. Schnell rückte die Mutter des Jungen in den Fokus der Ermittlungen. Schon früh vermuteten die Beamten, dass Noah sich bei ihr befinden könnte. Doch auch von der Frau fehlte jede Spur, was die Lage noch dramatischer machte. Ein aufgefundenes Foto, das den Jungen offenbar nach seinem Verschwinden zeigte, brachte schließlich Bewegung in den Fall.
Dann die erlösende Nachricht mitten in der Nacht: Noah ist wieder da! Die Polizei bestätigte, dass der Junge gemeinsam mit seiner Mutter bei einem Bekannten im südhessischen Heppenheim entdeckt wurde – unversehrt und wohlbehalten. Für Familie, Freunde und ganz Frankfurt fiel damit ein tonnenschwerer Stein vom Herzen. Doch trotz des glücklichen Endes bleiben viele Fragen offen, wie es überhaupt zu diesem beängstigenden Verschwinden kommen konnte.
