Heil für Verbleib der SPD in Großer Koalition

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundearbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat an seine Partei appelliert, in der großen Koalition zu bleiben. "Die Regierung hat noch große Aufgaben vor sich – etwa beim Klimaschutz und der Grundrente", sagte Heil den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Er forderte seine Parteifreunde auf, sich auf die Sacharbeit zu konzentrieren: "Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass die SPD für große Fragen konkrete Lösungen findet. Hier müssen wir mutiger werden."

Eine Partei sei dann erfolgreich, wenn sie den Lebensalltag der Menschen besser mache. Der Arbeitsminister betonte, die SPD habe in der großen Koalition viel erreicht. Dazu gehöre mehr Geld für Bildung und Familien und sozialen Wohnungsbau sowie Verbesserungen bei der Rente und ein Einwanderungsgesetz. Die große Koalition mache aus Sicht der SPD dann Sinn, "wenn wir das Land voranbringen und Probleme lösen", sagte Heil. Zum Auswahlverfahren für eine neue Parteispitze sagte Heil: "Wir haben viele gute Leute in der SPD, und wir werden gute Kandidatinnen und Kandidaten haben." Dass er selbst nicht kandidieren wolle, begründete er damit, dass "ich weiß, wen ich an der Spitze sehen will." Er wolle aber keine Namen nennen. Die Einbeziehung von Nicht-Mitgliedern in die Auswahl der neuen Parteispitzem, die Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann vorgeschlagen hatte, lehnte Heil ab: "Die SPD will und sollte selbst bestimmen, wer an ihrer Spitze steht." Wer mitentscheiden wolle, solle jetzt in die SPD eintreten.


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Kommentare

Ein Kommentar zu „Heil für Verbleib der SPD in Großer Koalition“

  1. Avatar von Bürger
    Bürger

    Heil sucht – trotz intensivem Verwesungsgeruch – sein Heil in der dahin siechenden „Groko“, in der Hoffnung auf deren Durchhalten bis zum Ende der Legislatur.

    Tja, mal „richtig“ zu arbeiten in der freien Wirtschaft wäre selbstverständlich keine ernsthafte Option für Heil. Welches seriöse Unternehmen kann solche Leute gebrauchen?

    Einer aus der Kategorie „Geschwätzwissenschaftler und Staatenlenker ohne jede Berufserfahrung“. Solch einer klammert sich natürlich an seinen steuerfinanzierten Luxus-Futtertrog, weil er sonst keine Optionen hat (zumindest keine ohne SPD-Vitamin-B)

    Aber irgendeine Gewerkschaft, irgendeine SPD-Stiftung, irgendeine Redaktion aus dem SPD-Medien-Imperium würden ihn im Ernstfall schon auffangen (für treue Gesinnungsdienste).

    Vielleicht könnte er zur Not auch als Chauffeur von „Malu“ wertvolle Dienste für die Gesellschaft leisten und „Probleme lösen“?!