Hildesheim: Einsatz am Himmelfahrtstag – Polizei registriert zahlreiche Verstöße!

HILDESHEIM – LANDKREIS HILDESHEIM – (jpm) Wie in jedem Jahr führte die Polizeiinspektion Hildesheim mit Unterstützung von Kräften der Zentralen Polizeidirektion auch am heutigen Himmelfahrtstag einen Präventionseinsatz durch.

Der „Vatertag“ wird von vielen Menschen in Kombination mit einem erhöhten Alkoholkonsum gefeiert. Dies hat erfahrungsgemäß zur Folge, dass gesetzliche Vorgaben häufig missachtet werden. Von daher standen die Einhaltung der momentan gültigen Corona-Beschränkungen sowie die vom Landkreis Hildesheim per Allgemeinverfügung erlassenen Betretungs- und Alkoholverbote (https://bit.ly/3y99Ip6) im besonderen Fokus der Kontrollmaßnahmen.

Während am Vormittag keine Verstöße registriert wurden, schritt die Polizei ab den frühen Nachmittagsstunden konsequent gegen diverse Personen wegen Verstößen gegen die Kontaktbeschränkungen und das Alkoholverbot ein.

Dabei handelte es sich zum Großteil um kleinere Gruppen mit Personen aus mehreren Haushalten. Momentan dürfen sich Angehörige eines Hausstandes mit maximal zwei Personen eines weiteren Hausstandes treffen. Einige von ihnen wurden zudem an Orten angetroffen, an denen Alkoholverbot herrschte, z.B. am Hohsensee, der Sedanstraße / Sedanallee oder im Bereich der sogenannten Dreibogenbrücke.

In einem Fall hielten sich vor einem Gastronomiebetrieb in Hildesheim 14 Personen aus unterschiedlichen Haushalten auf. Die Personen saßen dabei an einem Tisch und hielten die Mindestabstände nicht ein. Sowohl gegen den Wirt als auch gegen die Gäste wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.

Am Hindenburgplatz wurde eine siebenköpfige Gruppe angetroffen, die gegen die Kontaktbeschränkungen verstieß. Hierbei wurden die eingesetzten Kräfte von einer der Personen beleidigt.

Im Bereich des Berghölzchens trafen die Beamten auf eine Gruppe von acht Personen, die einen Platzverweis erhielten und denen die Einleitung von Ordnungswidrigeitenverfahren bekanntgegeben wurde. Die Anweisungen der Polizei wurden jedoch ignoriert. Nur kurze Zeit später wurde diese Gruppe im Nahbereich erneut angetroffen, was zur Folge hatte, dass weitere Anzeigen gegen sie gefertigt wurden.

Am Galgenberg hielt sich verbotenerweise eine 15-köpfige Gruppe an der sogenannten „Bratpfanne“ auf.

Viele Bürgerinnen und Bürger verbrachten den Nachmittag in der Parkanlage an der Steingrube. Dabei stellten die Einsatzkräfte acht Personen fest, die gegen die Corona-Bestimmungen verstießen.

Bis auf den Bereich der Giftener Seen, wo kleinere Gruppen angetroffen wurden, die damit ebenfalls gegen die Kontaktbeschränkungen und zum Teil gegen das Alkoholverbot verstießen, verzeichnete die Polizei im Landkreis keine Verstöße.

Bis zum Abend wurden insgesamt 118 Ordnungwidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die derzeit gültigen Corona-Beschränkungen sowie drei Strafverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung eingeleitet.

Alkoholbedingte Straftaten wie Körperverletzungen oder Sachbeschädigungen, zu denen es im Rahmen der Vatertagsfeierlichkeiten vor Corona regelmäßig kam, sind nicht bekannt geworden.

Auch wenn die Einsatzkräfte am heutigen Tag eine hohe Anzahl von Verstößen verzeichneten bleibt festzustellen, dass sich, gemessen an der Einwohnerzahl im Landkreis Hildesheim, die allermeisten Bürger an die Bestimmungen hielten und damit einmal mehr einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie leisteten. Dafür möchte sich die Polizeiinspektion Hildesheim bedanken.

Polizeiinspektion Hildesheim

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