Robert F. Kennedy Jr. fegt mit dem eisernen Besen durch die Arztpraxen! Der neue US-Gesundheitsminister macht Ernst und wirft gleich mehrere Krankheiten aus dem offiziellen Impfplan für Kinder. Wo früher gegen siebzehn Leiden gepiekt wurde, sollen künftig nur noch elf übrig bleiben. Ein radikaler Schnitt, der Amerika spaltet: Während die Anhänger des Ministers von einer mutigen Reform sprechen, sehen Kritiker die Gesundheit der Kleinsten in akuter Gefahr.
Aufstand der Demokraten gegen den Impf-Sheriff
Die politische Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Eine gewaltige Allianz aus zahlreichen US-Bundesstaaten geht nun auf die Barrikaden und zieht vor ein Bundesgericht an der Westküste. Die Gouverneure werfen dem Ministerium vor, die Sicherheit der Kinder aufs Spiel zu setzen. Sie fordern die Richter auf, den Plan sofort zu stoppen und die vom Minister neu berufenen Experten aus dem wichtigen Beratergremium zu werfen. Es herrscht helle Aufregung in den Amtsstuben, da die Kläger den gesamten Umbau der Gesundheitsbehörde für rechtswidrig halten.
Giftpfeile aus dem Ministerium: „Alles nur eine PR-Show!“
Doch im Lager von Kennedy gibt man sich betont gelassen und teilt ordentlich aus. Die Sprecherin des Ministers fertigte die juristische Attacke bereits als bloße Inszenierung ab, die nur für Schlagzeilen sorgen solle. Aus dem Ministerium heißt es trocken, der Chef habe das volle Recht, die Listen zu kürzen und seine eigenen Berater zu bestimmen. Man orientiere sich bei diesen Reformen lediglich an den Standards anderer moderner Nationen. Währenddessen schließen sich immer mehr medizinische Organisationen dem juristischen Widerstand an, um den amtierenden Direktor der Seuchenbehörde und seinen Chef in die Schranken zu weisen.
