INSOLVENZ-WAHRHEIT UNERWÜNSCHT! REGIERUNG SCHALTET STATISTIK AB

Berlin – Still, leise, fast unbemerkt ist es passiert: Die Insolvenstatistik ist weg. Keine aktuellen Zahlen mehr, kein klarer Überblick, keine öffentliche Kontrolle. Während Betriebe schließen, Existenzen zerbrechen und Innenstädte weiter veröden, wird ausgerechnet das wichtigste Warninstrument einfach eingestellt. Kritiker sprechen von einem Offenbarungseid der Politik. Wer die Zahlen nicht mehr zeigt, muss sie auch nicht mehr erklären. Transparenz sieht anders aus.

Wirtschaftsexperten schlagen Alarm. Die Insolvenzen seien längst kein Randphänomen mehr, sondern ein flächendeckendes Problem. Handwerk, Handel, Gastronomie – überall brennt es. Doch statt Klarheit zu schaffen, verschwindet nun das Zahlenmaterial aus dem Fokus. Unternehmer fühlen sich im Stich gelassen, Bürger getäuscht. Der Verdacht steht im Raum: Die Realität ist zu hässlich für die Schlagzeilen, also wird sie einfach ausgeblendet.

Besonders brisant: Ohne Statistik fehlt die Grundlage für ehrliche Debatten und wirksame Maßnahmen. Opposition und Verbände werfen der Regierung vor, bewusst Nebel zu werfen. Wer nicht weiß, wie schlimm die Lage wirklich ist, kann sich beruhigen – zumindest auf dem Papier. Doch draußen, vor den geschlossenen Ladentüren und leeren Werkhallen, zeigt sich die Wahrheit gnadenlos. Die Krise verschwindet nicht, nur weil man aufhört, sie zu zählen.


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