Sydney/Berlin – Ein blutiger Alptraum am Strand von Sydney! Zwei Islamisten, Vater und Sohn, eröffnen das Feuer auf eine jüdische Gemeinde, die friedlich Chanukka feiert – 15 Menschen sterben, 40 werden schwer verletzt. Mitten unter Familien, Kindern und alten Menschen bricht der Terror aus. Erst ein couragierter Besucher rettet noch Schlimmeres, indem er einen der Täter entwaffnet und die Bluttat stoppt.
Für die Sozialwissenschaftlerin Susanne Schröter ist der Anschlag kein Zufall, sondern die bittere Quittung einer jahrzehntelang verlogenen Migrationspolitik. Sie warnt: „Dieser Judenhass ist kein Einzelfall, sondern das Ergebnis einer Politik, die jahrelang weggesehen hat.“ Schon Monate vor dem Massaker hatte Australiens Antisemitismus-Beauftragte vor der wachsenden Gefahr gewarnt – vor allem an Schulen und Universitäten, wo Hass und Hetze immer offener geäußert würden.
Die Expertin fordert jetzt eine radikale Wende: stärkere Kontrollen, konsequente Strafen für Hassprediger und eine klare Linie gegen radikale Ideologien. „Wer hier Schutz sucht, muss unsere Werte akzeptieren – sonst hat er hier nichts verloren“, sagt Schröter. In Berlin und Canberra wächst die Wut auf eine Politik, die laut Kritikern zu lange auf „Toleranz“ setzte, während der Hass in den eigenen Reihen wuchs. Die Toten am Strand von Sydney sind für viele ein grausames Mahnmal – und eine Warnung, die niemand mehr überhören darf.
