Potsdam steht Kopf! Kaum war eine prominente Parteivertreterin nach dem politischen Rückschlag nicht mehr im Bundestag vertreten, soll sie bereits Kurs auf einen Spitzenposten im Brandenburger Finanzministerium genommen haben – ausgerechnet in einem Haus, das von einem engen Parteifreund geführt wurde. Hinter den Kulissen wird über erstaunliche Karrierepläne, kurze Wege und ein mögliches Versorgungsmanöver getuschelt. Kritiker sprechen von einem „Geschmäckle“, das Fragen nach politischer Nähe statt fachlicher Auswahl aufwirft.
In ihrer Bewerbung präsentierte sich die Juristin als entschlossene Führungspersönlichkeit, bereit, Verantwortung zu übernehmen und neue Aufgaben anzupacken. Doch Beobachter wunderten sich über die fehlende Verwaltungserfahrung und darüber, dass der angestrebte Posten ausgerechnet im politischen Umfeld der eigenen Partei gesucht wurde. Statt Aufbruch in die freie Wirtschaft also direkt der Weg in ein Ministerium mit Parteibezug? Genau dieser Eindruck sorgt nun für heftige Diskussionen über politische Netzwerke und alte Seilschaften.
Am Ende kam alles anders. Die Bewerbung blieb ohne Erfolg, doch die Affäre war damit nicht erledigt. Denn auch die spätere Besetzung der Stelle sorgt erneut für Stirnrunzeln: Wieder steht der Vorwurf im Raum, dass politische Erwägungen eine größere Rolle gespielt haben könnten als Qualifikation und Transparenz. In Potsdam wird nun hinter vorgehaltener Hand gefragt, ob hier wirklich nur nach Eignung entschieden wurde – oder ob sich einmal mehr zeigt, wie eng Macht, Einfluss und Personalfragen miteinander verflochten sein können.
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